Waldsassen-Neualbenreuth - OWV-Moosbach

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Waldsassen-Neualbenreuth

Berichte/BILDER
zur Bilder-Galerie (Norbert Tretter)
DieWanderfreunde des OWV Moosbach durften am vergangenen Sonntag einen ganz besonderen Ausflug erleben, der auf dem Nurtschweg von Waldsassen nach Neualbenreuth gehen sollte. Angelehnt hatte sich der Verein an die Leserwanderung des Neuen Tags im vergangenen Oktober.
Nach der Busfahrt von Moosbach nach Waldsassen und nach einigen Informationen über die Stiftsbasilika durch 2. Vorsitzenden Peter Franz stand die Besichtigung des Gotteshauses auf dem Programm. Das Kircheninnere strahlte nach der kürzlich fertiggestellten Sanierung im prächtigen Glanz. Dass wie bestellt der Kirchenchor mit dem Organisten probte, gab der Besichtigung eine besondere Note. Dann machte man sich auf den Weg nach Neualbenreuth. Der Nurtschweg zeigte sich dabei von seiner schönsten, naturbelassenen und sehr abwechslungsreichen Seite. Auf den weichen Mooswegen machte das Wandern allen Teilnehmern eine große Freude. An der Forstkapelle wurde der erste Halt für eine kurze Erfrischungspause gemacht. Nach weiteren Kilometern und vorbei am Weiler Panzen öffnete sich zur Linken die Landschaft und gab den Blick frei über das Fraischbachtal auf den Kaiserwald. Bei einem weiteren kleinen Kirchlein, der Fritschkapelle, konnte ein traumhafter Blick genossen werden. Das Ziel der Wanderung vor Augen erhob sich oberhalb der Tillenberg mit einer Höhe von 939 Metern. Unterhalb befindet sich der Mittelpunkt von Europa. Leicht abwärts durch Wälder und Ackerflächen kam die Wandergruppe in Maiersreuth an, Im schmucken Landgasthof „Wiesental“ wurde zur Mittagspause eingekehrt. Nach der Stärkung ging es weiter durch das romantische Muglbachtal. Ein paar Spritzer von oben konnten den Genuss nicht mindern.
Dann war, nach einer Gesamtstrecke von ca. 16 Kilometern, das Ziel Neualbenreuth erreicht. In der großen Pfarrkirche St. Laurentius erwartete Eva Ristl, die OWV-Vorsitzende von Neualbenreuth, die Gäste. Sie erklärte einige Besonderheiten der Kirche, besonders den nicht auf den ersten Blick erkennbaren aufgemalten Hochaltar. Sie führte die Gruppe dann vorbei an Egerländer Fachwerkhäusern zum Sengerhof. Der alte Vierseithof konnten von der Gemeinde erworben und saniert werden. Er bildet heute ein Kultur- und Veranstaltungszentrum mit einem Teil, der als Heimatmuseum gelten kann. Die Führerin lud die Gruppe noch zu einem ganz besonderen Schmankerl ein, nämlich zur Besteigung des Grenzlandturmes. Nach kurzer Busfahrt war man angekommen und fast alle stiegen die über 60 Stufen bis zur Plattform hinauf. Errichtet war der Turm auf Wunsch der Heimatvertriebenen aus dem Egerland, die von hier aus ihre alte Heimat wenigstens noch sehen konnten. Eine traumhafte Rundumsicht belohnte die Wanderer. Der 2. Vorsitzende bedankte sich bei Frau Ristl für die Führung und dann wurde die Heimfahrt angetreten. Die Ankunft erfolgte etwas später als geplant, doch die Fußballfreunde hatten ja wohl nicht viel versäumt.
Peter Fanz
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