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2012

Reisebericht

OWV - Moosbach im Elsaß (Peter Franz)

Einen unvergessliches Erlebnis durften die 50 Teilnehmer des diesjährigen Vereinsausflugs genießen, ging es doch in das Zentrum des Elsaß, nach Straßburg.
Am Samstag, den 28. April, hieß es früh aufstehen, da eine lange Fahrt auf die Ausflügler wartete, die von einem Frühstück bei Ansbach und einem Mittagessen in Kehl-Kork unterbrochen wurde.
Dann machte sich die Gruppe zusammen mit dem Reiseführer Klaus Gras auf, die Stadt Straßburg zu besichtigen. Neben der Altstadt war es dann insbesondere das Europaviertel, das die Besucher sehr beeindruckte. Europäisches Parlament, Europarat und Europäischer Gerichtshof fanden wegen ihrer modernen Bauweise große Beachtung. Am Abend wurde dann das Hotel erreicht und die Zimmer bezogen. Ein Bummel durch die Altstadt beendete den ersten Tag.
Am zweiten Tag stand eine Elsaß-Rundfahrt auf dem Programm. Reiseführer Gras machte sich mit den Teilnehmern zuerst zu Fuß auf den Weg, die imposante Altstadt von Colmar zu besichtigen. Herrliche, alte Gebäude, viele im Fachwerkstil, fanden die Bewunderung der Gäste. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Colmar, bei dem die typischen Elsässer Gerichte gereicht wurden, ging die Fahrt über die Elsässer Weinstraße bis Bergheim. Dort kehrte man bei einer Winzerfamilie zu einer Weinprobe ein und begab sich anschließend auf eine kurze Ortsbesichtigung. Am Abend verließ der Gästeführer die Gruppe. Alle waren sich einig, selten einen solch beschlagenen, umfassend gebildeten und abwechslungsreich erzählenden Reiseführer erlebt zu haben.
Am nächsten Tag ging es nach Mutzig an den Fuß der Vogesen. Dort stand auf einem Bergrücken die riesige „Feste Kaiser Wilhelm II“. Es folgte eine fast dreistündige Führung durch einen Teil der Anlage, die überwiegend unterirdisch angelegt war. 1883 beschloss Kaiser Wilhelm II in Mutzig eine neue Festung bauen zu lassen. Sie sollte die Rheinebene zwischen Straßburg und Vogesen gegen französische Angriffe sperren. Der erstmalige Einsatz von Beton, Panzertürme, elektrische Stromversorgung und aufgelöste Bauweise machten aus dieser Festung den Prototyp des neuen deutschen Festungssystems. 7000 Soldaten waren notwendig um diese riesige Feste zu verteidigen. Mit einer Gesamtfläche von 254 Hektar, 22 Fernkampfgeschützen unter Panzerschutz war sie die stärkste deutsche Festung vor dem ersten Weltkrieg. Treppen und unterirdische Hohlgänge führten die Besucher u. a. durch zahlreiche Mannschaftsräume, Küchen, eine Brunnenstube, eine Bäckerei, ein Kraftwerk und ein Lazarett, meistens in originaler Ausstattung. Der Rundgang war ca. 2 Kilometer lang, die Innentemperatur lag bei 14 Grad. Auf dem oberirdischen Rückweg bot sich ein einmaliges Panorama auf Rheinebene und Vogesen. Die Besucher erfuhren Einiges über die wechselhafte Geschichte des Elsaß, der immer wieder zwischen Frankreich und Deutschland wechselte. Interessant war es zu erfahren, dass tatsächlich nur ein einziges Mal französische Truppen über die Rheinebene Richtung Straßburg vordringen wollten, aber von der Besatzung der Feste zurückgeschlagen wurden. Im weiteren Verlauf des ersten Weltkrieges spielte die mit riesigem Aufwand errichtete Feste keine Rolle mehr. Heute kümmert sich ein deutsch-französischer Verein um den Erhalt und weiteren Ausbau der Feste und führt Besucher durch die Anlage. Ein interessantes, aber auch bedrückendes Erlebnis für die OWVler.
Am letzten Tag des Ausfluges wurde Straßburg auf einem Schiff besichtigt, nämlich bei einer Rundfahrt auf dem Fluss Jll. Am Nachmittag wurde die Heimreise angetreten. Vorsitzender Peter Franz bedankte sich bei der Reiseleiterin Helga Wondrak für die perfekte Organisation, beim Busfahrer Christian Stamate für seine souveräne Fahrweise, wo auch einige brenzlige Situationen gemeistert werden mussten. Ein besonderes Lob auch an das Reisebüro Abgeordneten Reisen, das ein so abwechslungsreiches und hochinteressantes Programm zusammengestellt hatte.

 

Zwischen Sella-Joch und Landkofel

OWV Moosbach in Südtirol

Eine Gruppe von 11 Bergwanderfreunden traf sich Anfang Oktober zu einem 4tägigen Ausflug nach Südtirol. Gegen Mittag wurde mit Bus bzw. PKW das Ziel erreicht, der Ort Lajen. Am Nachmittag stand die erste Wanderung auf dem Programm. Von St. Ulrich aus führte der Panoramaweg ab der Bergstation bis zur Bruglerhütte bei der Geislergruppe. Nach der dortigen Einkehr wurde der Rückweg angetreten.
Am nächsten Tag trennte sich die Gruppe. Diejenigen, die eine leichtere Tour bevorzugten, wanderten auf dem Poststeig von Lajen nach St. Ulrich und zurück. Der Rest der Ausflügler fuhr zur Seiseralm. Dort gab es eine anstrengende Wanderung bis zu den Schlernhäusern und wieder zurück. Den Tag ließ man ausklingen bei dem für Südtirol typischen Törggelen.
Am folgenden Tag war das Sellajoch das Ziel. Man wanderte bis zur Plattkofelhütte, wo man einkehrte. Dann trat ein Teil der Wanderer den Rückweg an, der andere wagte sich an die Umrundung des Langkofels.
Am letzten Tag fuhr die Gruppe nach St. Ulrich und begab sich auf Stadtbesichtigungs-Tour. Das Grab von Louis Trencker war einen lohnenden Abstecher wert. Danach wurde die Heimfahrt angetreten. Ein erlebnisreicher Ausflug bei recht ordentlichem Wetter nahm dann in Moosbach ein Ende.

Rund um den Steinwald

Mit dem OWV Moosbach rund um den Steinwald

Die diesjährige Shuttlebus-Radtour führte heuer zum Steinwald auf die neue Steinwaldrundtour. Um 8.00 Uhr wurde mit Bus und Fahrradanhänger gestartet. Die Tour begann am höchsten Punkt des Rundkurses in Herzogöd bei Fuchsmühl, das 726 m hoch gelegen ist. Gemütlich lief es bei dem 2011 eröffneten Ragweg zunächst nach Waldershof. Ab hier ging die Fahrt auf dem Fichtelnaabradweg durch eine wunderschöne Landschaft bis Pullenreuth. Bei einem kurzen Abstecher kehrte die Radler zum Mittagessen im Gasthaus Kellermühle ein. Nun wurde es landschaftlich noch interessanter, ging es doch jetzt ein Stück direkt neben der Fichtelnaab entlang und dann weiter auf dem ehemaligen Bahngleis über Krummenaab und Reuth in Richtung Friedenfels. Kurz vorher wurde noch in der Waldschänke in Zainhammer Rast gemacht. Schließlich kamen die 24 Radler wohlbehalten, aber erschöpft in Friedenfels an. Dort wurden die Räder verladen und dann die Heimreise angetreten. Alle Teilnehmer waren sich einig, eine anspruchsvolle, dafür landschaftlich herrliche Radrundtour erlebt zu haben. Zum Schluss bedankte sich Vorsitzender Peter Franz beim Busfahrer Max und bei Adam Hoch, der die Tour ausgesucht und als Führer begleitet hatte.
(Peter Franz)

 

Im Fränkischen Seenland

OWV Moosbach im Fränkischen Seenland

Am vergangenen Samstag machte sich eine 10köpfige Radlergruppe des Vereins auf den Weg ins Fränkische Seengebiet. Ausgangspunkt für die zweitägige Tour war Gunzenhausen. Am ersten Tag radelte die Gruppe am westlichen Ufer des Altmühlsees entlang. Vormittags ging es durch die romantischen Kleinstädtchen Ornbau und Merkendorf, zu Mittag wurde in der Heimatstadt des Minnesängers Wolfram von Eschenbach, in Wolframseschenbach, Station gemacht. Über schattige Waldwege gelangte man wieder nach Gunzenhausen, wo im Hotel Adler der Tag ausklingen konnte.
Am Sonntag war erste Station der Radtour der Karlsgraben, den Karl der Große als Verbindung zwischen Main und Donau errichten lassen wollte. Damals jedoch scheiterte dieses ehrgeizige Projekt. Ein kurzes Stück Kanal zeugt noch davon. In Weißenburg stand dann das Mittagessen auf dem Programm. Nach dem Gruppenfoto am Ellinger Tor ging es weiter Richtung Brombachsee. Zum Glück machte ein starker Regenguss den Radlern nichts, waren sie doch gerade beim Kaffeetrinken unter einem sicheren Dach. Auf dem nächsten Stück bis Langlau machten ein heftiger Gegenwind und leichter Regen den Radfahrern zu schaffen. Über den Altmühl-Überleiterkanal wurde wieder Gunzenhausen erreicht.
Der Vorsitzende Peter Franz bedankte sich bei allen Teilnehmern und besonders bei 2. Vorsitzenden Adam Hoch, der diese interessante Zweitagestour geplant hatte, die in den letzten beiden Jahren wegen schlechtem Wetter ausgefallen war.
(Peter Franz)

 

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung OWV Moosbach
am Sonntag, den 18. März 2012 um 14.00 Uhr
im Vereinslokal Erhard Bock, Moosbach, Hauptstraße 23

T a g e s o r d n u n g

Begrüßung und Bekanntgabe der Tagesordnung
Totengedenken
Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung und Bericht des Schriftführers
Bericht des Kassiers
Bericht der Kassenprüfer
Spartenberichte: Wanderwart, Wegewart, Holz-/Gerätewart, Vogelschutzwart,
Internetbeauftragter, OWV-ARGE Beaufragter
Bericht des 1. Vorsitzenden
Entlastung der Vorstandschaft für das Jahr 2011
Behandlung von Anträgen

Ehrungen und Sonstiges
(Dr. Norbert Tretter zeigt Bilder aus dem Vereinsleben des vergangenen Jahres)

Programm für das Jahr 2012 und Ausblick


Hinweisschilder in unserer Marktgemeinde

Neue Hinweisschilder in der Gemeinde Moosbach

Bereits im Jahr 2010 plante die Vorstandschaft des OWV-ZV Moosbach das Vorhaben einer neuen Beschilderung im Gemeindegebiet. Die Schilder sollten sowohl auf die gemeindlichen Sehenswürdigkeiten als auch auf die bestehenden Wanderwege hinweisen. Bis zur Verwirklichung verging aber noch einige Zeit. Wegen der Bezuschussung durch den Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald übernahm die Gemeinde die Federführung. Der OWV plante den Standort der 25 Pfosten und erarbeitete die insgesamt 87 Hinweisschilder. Deren Herstellung übernahm die Firma Götz aus Moosbach.
Dann ging es endlich an die „echte“ Arbeit. Ausgerüstet mit einem Erdbohrer setzten die Vorstandsmitglieder Werner Wondrak, Karl Bernklau, Adam Hoch und Peter Franz die Pfosten. Der letzte Akt war die Anbringung der Hinweisschilder, wobei auch noch Vorstandsmitglied Karl Bock zum Einsatz kam.
Die erste „Baustelle“ befand sich am Marktplatz. Dort wurden 9 Schilder in brauner Farbe montiert für die Sehenswürdigkeiten und 10 Schilder in grüner Farbe für die bestehenden Wanderwege.
Viele ehrenamtliche Stunden waren nötig, um die teilweise recht diffizile Arbeit zu bewältigen. Der Lohn ist das Lob, das von vielen Seiten der Bevölkerung geäußert wurde.
Vor Ostern werden noch zwei weitere Arbeitseinsätze nötig sein, um einige restliche Arbeiten noch zu erledigen. Dann können sich Einheimische sowie Feriengäste an den neuen Schildern orientieren, wenn sie Natur, Sehenswürdigkeiten und Landschaft von Moosbach und Umgebung erkunden wollen.
(Peter Franz)

 

Familientag

Mit dem OWV Moosbach im Frankenland

Am Sonntag, den 12. Juni, bot der OWV Mitgliedern und Gästen, Groß wie Klein, eine besonders attraktive Veranstaltung an: einen Familienausflug nach Wunsiedel.
An die 40 Teilnehmer machten sich am Morgen mit dem Bus auf den Weg zur Luisenburg. Dort war das Felsenlabyrinth das Ziel. Begeistert kletterten die Kinder, aber auch ihre Eltern bzw. Großeltern auf steilen, felsigen Pfaden, durch enge Schluchten hinauf zum Gipfelkreuz. Dort wurde ein üppiges Picknick ausgepackt, das die OWV-Vorstandsmitglieder in ihren Rucksäcken nach oben geschleppt hatten. In kurzer Zeit war ein Großteil der Vorräte verspeist und die Wanderung konnte fortgesetzt werden.
Nach einem Abstecher zum Kaiserfelsen wurde der Rückweg angetreten. Nach dem Verlassen des Felsenlabyrinths folgte der 2. Teil des Ausflugs, der Besuch des Bürgerparks auf dem Katharinenberg in Wunsiedel. Dass dort auch noch ein Gartenfest stattfand, passte gut ins Programm. Um 15.00 Uhr begann dann im Greifvogelpark eine beeindruckende Flugvorführung. Die Falkner vermittelten den vielen Besuchern sehr anschaulich, wie die verschiedenen Raubvögel ihre Beute jagen. Wanderfalke, Schwarzer Milan, Geier und Weißkopfseeadler zeigten ihre Flug- und Jagdkunststücke. Einmalig war es, einem Wanderfalken zuzusehen, wie er von oben auf ein fliegendes Modellflugzeug hinabstieß, an dem an einer Schnur ein Beutestück befestigt war. Die Zuschauer klatschten begeistert Beifall.
Dann wurde wieder der Heimweg angetreten. Am Schluss bedankte sich OWV-Vorsitzender Peter Franz bei den Teilnehmern, beim Busfahrer und bei den Helfern. Und so ging der unvergessliche Familienausflug des OWV Moosbach zu Ende.
(Peter Franz)

70. Geburtstag vom Wanderführer Karl Bock

Karl Bock, Wanderführer des OWV, wurde 70

Bei der letzten Vorstandssitzung des OWV Moosbach konnte Vorsitzender Peter Franz eine besondere Ehrung vornehmen. Er gratulierte dem langjährigen, verdienten Vorstandsmitglied zu seinem 70. Geburtstag.
Wegen seiner Liebe zur Natur und zur Heimat stellte sich der Jubilar schon seit vielen Jahren als Wanderführer zur Verfügung. Er suchte Wanderwege aus, ging sie dann zum größten Teil zuerst einmal vor und führte dann die Wandergruppen zu den jeweiligen Zielen. Meistens wurde auf den Pfaden der Oberpfalz gewandert, aber auch im Bayerischen Wald fühlt sich Karl Bock zu Hause. Mittlerweile hat er auch das Gebirge entdeckt und etliche Bergwanderungen in Bayern, Österreich und Südtirol durchgeführt.
Da er auch handwerklich sehr geschickt ist, war er immer gerne bereit, bei anfallenden Arbeiten des OWV mit Rat und Tat mitzuhelfen. Seinen Geburtstag feiert der Jubilar bei guter Gesundheit und einer für sein Alter bemerkenswerten Fitness. Dass dies auch weiterhin so bleibt, das wünschte Peter Franz. Er hoffte auch, dass Karl Bock dem OWV Moosbach noch lange aktiv erhalten bleibt und überreichte ihm ein Präsent.

Dreikönigswanderung

Unsere Wandersaisong begann mit der schon traditionellen Halbtagswanderung am Dreikönigstag.
Wanderwart Karl Bock konnte etliche Wanderfreunde willkommen heißen, die nach den etwas bewegungsarmen Feiertagen wieder Lust auf Bewegung im Freien verspürten. Auf dem "Glasschleiferweg" ging es über den "Strehberg" vorbei an der "Mayerschleife" über die Pfreimdbrücke zur Hammermühle. Dort wurde der "Glasschleiferweg" verlassen und es ging steil bergauf nach Isgier. Gegen Mittag wurde das Ziel Lohma errreicht, wo eine zünftige Einkehr mit Schweinsbraten und Knödeln im Gasthof "Zur Eisenbahn" auf die Wanderer wartete.
Nachdem die an diesem Tag übliche Stärke getrunken wurde, machte man sich auf den Rückweg nach Moosbach.
Im Cafe "Eger" klang die Wanderpremiere 2012 bei Kaffee und Kuchen aus.
(Peter Franz)

Ostermontag

Emmauswanderung des OWV Moosbach
Am Ostermontag trafen sich viele Teilnehmer zu der schon traditionellen Eröffnung der Wandersaison. Die Vorstandschaft hatte sich dafür einen ganz besonderen Weg ausgesucht, nämlich den neu angelegten Moosbacher Geschichtspfad.
Im Heimatkundlichen Arbeitskreis entstand vor einigen Jahren schon die Idee, an geschichtlichen, kulturellen bzw. geologischen Plätzen Schautafeln zu errichten und mit Wanderwegen zu verbinden. So entstand der Moosbacher Geschichtspfad, der wegen der Länge der Strecke in drei Rundwege aufgeteilt werden musste. Der interessierte Wanderer kann somit zu Fuß die Schautafeln aufsuchen und die entsprechenden Informationen entnehmen. Im vergangenen Jahr fand die Einweihung dieses in der näheren Umgebung einmaligen Pfades statt.
OWV-Vorsitzender Peter Franz, der auch dem Heimatkundlichen Arbeitskreis angehört, übernahm die Führung für den ersten Rundweg . Nach einer kurzen Einführung startete die Wandergruppe um 13.30 Uhr am Hallenbad. Erstes Ziel war die Schautafel an der Pfarrkirche, die auf die Anfänge des Gotteshauses hinweist. Zweite Station war die Tafel am Marktplatz. Dort erfuhr man Näheres über die erste Erwähnung von Moosbach und über die Vergabe des Marktrechtes für die Gemeinde.
Weiter ging es in das Tröbesbachtal, wo früher Gold gewaschen wurde. Dann stieg der Pfad bergan bis nach Ödpielmannsberg, wo die Wanderer Etliches über die Geschichte der Ortschaft erfuhren. Nun folgte ein langer und mühsamer Aufstieg bis zur höchsten Stelle des Rundweges, bis zur Ortschaft Etzgersrieth. Auf der dortigen Schautafel war zu lesen, warum die Ansiedlung früher der geteilte Ort genannt wurde. Daraufhin ging es bergab bis zum Tröbesbachtal. An der dort errichteten Tafel gab es Informationen über die früheren Schleif- und Polierwerke am Tröbesbachgenannt . Über Niederland und Saubersrieth gelangten die Wanderer zu einer Anhöhe oberhalb des Ortes, genannt „Auf der Wache“, die rundum eine herrliche Aussicht bot. Deshalb waren dort früher Posten stationiert, die vor herannahenden Soldaten warnen sollten.
Nun ging es wieder zurück nach Moosbach, wo nach einer über dreistündigen Wanderung eine Einkehr beim „Roten Ochsen“ die Emmauswanderung beendete.
(Peter Franz)

1. Goldsteigwanderung

OWV Moosbach auf dem Goldsteig
(von Furth im Wald nach Schönbuchen)
Das Wanderwetter konnte nicht idealer sein, als sich am vergangenen Sonntag eine große Gruppe von 27 Wanderern die nächste Etappe des Goldsteig-Wanderweges vornahm. Der Start befand sich nach der Busfahrt in Furth i.W., dem Ziel der letztjährigen Tour. Zunächst ging es durch Wiesen und Wälder leicht bergauf dahin. Die gewaltige Erhebung des Hohenbogens, schon von Weitem sichtbar, kam immer näher. Über Malburg und Grub gelangte die Wandergruppe nach Grafenried. Dann begann der unwahrscheinlich steile und beschwerliche Anstieg hinauf auf den Burgstall, 976 m hoch gelegen. Die Wanderer bewältigten damit den steilsten Anstieg des gesamten Goldsteig-Wanderweges. Auf dem Gipfel wartete die wohlverdiente Mittagsverpflegung aus dem Rucksack und das „Gipfelfoto“ der gesamten Gruppe. Eine fantastische Fernsicht belohnte die Wanderer: im Norden Furth i.W. und der Drachensee, im Osten das Chambtal und dahinter die Bergketten von Böhmen. Nach der Rast ging es durchwegs bergab, vorbei an der Diensthütte Hohenbogen, Unterzettling und Watzlhof. Jetzt war man im Regental angelangt. Nach der Überquerung des Flusses und einem längeren Anstieg kam man nach Schönbuchen, das am Fuß des Kaiterberges liegt. Nach 6stündiger Wanderung war damit das Etappenziel erreicht, wo eine gemütliche Einkehr im Gasthaus Osserblick die Wanderung beendete. Der Bus brachte dann die Wandergruppe wieder nach Moosbach zurück.
(Peter Franz)

Vatertag

Vatertagswanderung des OWV Moosbach
Dass der Vatertag heutzutage einen Wandel erlebt hat, zeigte die Wanderung des OWV am diesjährigen Vatertag, waren doch auch etliche Damen unter den Wanderern.
Eine kleine Gruppe nahm sich heuer den Wanderweg 8 vor. Wanderführer Karl Bock führte die Gruppe über den Strehberg und Gröbenstädt-Siedlung zu einer reizvollen Wegstrecke entlang der Pfreimd. Am Gedenkstein für die Hinrichtungsstätte des Hochgerichts Treswitz hielt man inne.
Dann ging es auf kurzer Strecke zum Stodlfest des Männergesangsvereins Burgtreswitz.
Nach einer längeren Pause mit Speis und Trank ging es über den Leinschlag wieder nach Moosbach zurück.
(Peter Franz)

Marterlwanderung

Von Kreuz zu Kreuz

Marterlwanderung mit dem OWV Moosbach



Am Sonntag den 17.Juli trafen sich Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Pfarrer Most und der OWV Zweigverein Moosbach zu einer Marterlwanderung. Vorsitzender Peter Franz führte die Teilnehmer von Moosbach nach Heumaden.

Der Beginn war beim "Boder-Kreuz" dessen Stein auch auf der Rückseite eine Inschrift trägt. Beim "Jakobnschneider-Kreuz" konnte Peter Franz eine lustige Anekdote erzählen. Im März 1932, nach einem langen und strengen Winter, ging Barbara Balk aus Grub am Kreuz vorbei und fragte den Herrgott, wann er es endlich Frühling werden lässt. Der alte Jakobnschneider hörte das und antwortete: "Bis im Mai". Darauf sagte die Frau: "Ach Himmelvater, dou is ower nu weit hi"!

Dann war das Augenbrünnerl Station, dessen Anlage der OWV, genauer gesagt die Familie Glaser in vorbildlicher Weise pflegt. Über das "Feneisn-Kreuz" ging es dann nach Grub zum Dorfkreuz und zwei weiteren Marterln, anschließend nach Gebhartsreuth.

Auf dem früheren Kirchsteig von Heumaden nach Moosbach befand sich das "Siern-Kreuz" zur Erinnerung an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Söhne. Beim "Jakoberl-Kreuz", das Dr. Georg Hanauer gewidmet ist, hielt man kurz inne.

Die Wanderer mussten feststellen, dass etliche der Feldkreuze einer dringenden Renovierung bedürften. Der OWV Moosbach stellt hierfür einen Zuschuss in Aussicht. Beim "Bock-Kreuz" ergab sich eine herrliche Aussicht bis zu den Bergkämmen Böhmens. Nach zwei Stunden erreichten die Wanderer das Dorffestder Feuerwehr Heumaden.

(Peter Garreis)

 

2. Goldsteigwanderung

OWV Moosbach auf dem Goldsteig

Langsam, aber sicher nähern sich die Wanderfreunde des OWV Moosbach dem Ziel des Goldsteig-Wanderweges, nämlich Passau. Am vergangenen Sonntag war mehr als die Hälfte der Etappen geschafft. Auf dem Plan stand einer der schwersten, aber auch schönsten Abschnitte des Goldsteigs, nämlich von Schönbuchen zum Gasthaus Eck. Morgens um 9.00 Uhr ging es mit dem Bus los, 23 Teilnehmer machten mit. Nach der Ankunft in Schönbuchen begann bei schönstem Wanderwetter die Tour in Richtung Kaitersberg. Einige bestiegen noch den am Weg liegenden Kreuzfelsen und genossen eine traumhafte Aussicht ins Lamer Land. Weiter ging der Höhenweg bis zur Kötztinger Hütte, wo eine ausgiebige Mittagsrast wartete. Der Andrang von Wanderern in der Hütte war sehr groß, bei dem Wetter kein Wunder. Dann gelangte die Gruppe durch fast alpines Gelände, wo Trittsicherheit gefragt war, zu den Rauchröhren, einem schmalen Durchgang durch mächtige Felsen. Dann gelangte man über das Waldschmieddenkmal zum Großen Riedelstein. Ein imposanter Ausblick bot sich dort den Wanderern. Von dort an ging es nur mehr bergab bis zum Gasthaus Eck, wo der Bus auf die Gruppe wartete. Um 18.30 Uhr war man wieder in Moosbach angekommen, der Dank galt dem Wanderführer Karl Bock und den Wanderern für die zahlreiche Teilnahme und somit ging ein unvergesslicher Tag dem Ende entgegen.
(Peter Franz)

Im Steinwald

Steinwaldwanderung des OWV-Moosbach

Eine stattliche Wandergruppe machte sich am 20.Oktober auf den Weg den Steinwald auf seiner ganzen Länge von ca. 15km in der weniger üblichen West-Ost-Richtung zu durchwandern.

Der Start war in der Nähe des Örtchens Hopfau im Tal der Fichtelnaab gelegen auf ca. 500 Meter Meereshöhe. Von da an ging es stetig bergauf bis zur ersten Sehenswürdigkeit: den "Vogelfelsen". Ein plötzlich hoch aus dem Wald aufragender, vor ca. 350 Millionen Jahren aus vielen großen Granitsteinen aufgeschichtete Felsen, den man geologisch wegen seiner Gesteinsform auch als Matratzenlager bezeichnet. Wenig später wurde ein ähnlich Felsformation, der "Räuberfelsen" passiert, der wegen seiner steil und teilweise überhängenden Wände ein beliebtes Ziel von Kletterfreunden ist. Der Weg ging dann gemächlich weiter bis zu einem der wenigen Ansiedlungen des Steinwaldes nach Pfaben, wo in einem wunderschön neu angelegten Rastplatz eine kleine Pause eingelegt wurde. Der nächste Höhepunkt der Wanderung waren dann, die wegen ihrer eigenartigen Form, sogenannten "Zipfeltannen", die auch einen wunderbaren Hintergrund für unser Gruppenfoto bildetet. Diese "Zipfeltannen" sind auch ein Beispiel für die geologische Felsformation der Felslabyrinthe, die ja im Fichtelgebirge recht häufig anzutreffen sind. Weiter ging es dann bergauf zum sogenannten "Saubadfelsen", der geologisch ein Beispiel für ein Blockmeer ist. Es schaut da aus wie wenn sich ein Riesenschwein in diesen weit verstreuten Granitfelsen gebadete hätte. Auf seinen durch steile Treppen und Geländer gesicherten Zugang konnten wir, dank des wunderbaren Herbstwetters, eine wunderbare Rundumsicht genießen. Von da aus war es dann nicht mehr weit bis zum "Waldhaus", eine kleine Waldlichtung mit einem aus Granitsteinen erbauten Haus mit einem großen Backofen nebenan. Dort wurde auf einem idyllisch gelegenen Rastplatz unmittelbar neben einem Rotwildgehe Mittagsrast gehalten.

Danach kam der steilste Abschnitt zur höchsten Erhebung des Steinwaldes "Die Platte", 946 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und kurz darauf konnten wir den 33 Meter hohen "Oberpfalzturm" besteigen, auf dem wir ein überwältigender Rundumblick genießen konnten: "Kösseine", "Luisenburg", "Ochsenkopf" und "Schneeberg" waren die nähergelegenen Berge; wir konnten aber auch bis ins Riesen- und Erzgebirge mit seiner höchsten Ergebung der "Schneekoppe" und weit in den Oberpälzer- und Böhmerwald schauen. Dann ging es bergab, vorbei an einer liebevoll gepflegten Waldkapelle, bis zur bekannten Burgruine "Weißenstein" auf dessen noch vorhanden Wehrturm eine steile Treppe führt und von wo wir nochmal in der noch warmen Herbstsonne die immer wieder in dieser Jahreszeit so traumhafte Verfärbung des Laubwaldes ringsum genießen konnten. Von da war nicht mehr weit bis zu unserem Ziel, das "Marktredwitzer Haus", in dem wir uns dann selbstverständlich eine zünftige "Stärkung" gönnten.

Norbert Tretter