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2011

Rückblick auf 90 Jahre Vereinsgeschichte

An einem solchen Tag wie heute, einem runden Geburtstag, bietet es sich geradezu an einen Blick zurück in die Vergangenheit zu werfen. So haben wir uns intensiv mit der Chronik des Vereins der vergangenen 90 Jahre beschäftigt und ich möchte Ihnen,
möchte uns einen Streifzug anbieten durch diese 90 Jahre, der sicher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann.

Am 1. Januar 1921 berief Ignaz Mühlhofer, Postverwalter in Weiden, gebürtig in Moosbach, eine Versammlung ein zur Gründung des Waldvereins Moosbach. Wegen seiner Liebe zu Natur und Heimat wurde er auch Waldvater genannt und wurde später,
1957, Ehrenbürger der Gemeinde und Ehrenmitglied des OWV. Er war Wanderführer, Chronist des Marktes und Verfasser eines Wanderführers für den Oberpfälzer Wald. Zeitweise war er auch Vorsitzender des Hauptvereins und trug wegen
seiner Verdienste die goldene Ehrennadel des OWV.

So trafen sich an diesem besagten Termin etliche Moosbacher Bürger im Gasthaus Jakob Ziegler, also hier, und hoben den OWV-ZV Moosbach aus der Taufe. Ich zitiere aus dem Protokoll.

Schon ein Jahr später machte der neue Verein auf sich aufmerksam. Es wurden Waldfeste im Strehberg veranstaltet und erste Markierungen an Wanderwegen angebracht.
Ab 1933 sind machte sich der Verein verdient um Anpflanzungen, es wurden Ruhebänke für Wanderer errichtet und Wegmarkierungen erneuert.
Zwei Jahre später wurde auf Anregung des Hauptvereins das Johannisbrünnerl, auch Augenbrünnerl genannt renoviert. Im Jahr 2007 wurde es in seinem heutigen Zustand versetzt.

Als im Jahr 1939 der 1. Weltkrieg ausbrach, kam alle Vereinstätigkeit zum Erliegen. Erst im Jahr 1949 kam es zur Wiedergründung bzw. Neubelebung des Vereins. Neue Ziele wurden sich gesteckt. Es wurden Blumenschmuckwettbewerbe organisiert,
eine Jugendgruppe wurde aufgebaut und man fasste den Beschluss mit dem Fremdenverkehr zu beginnen. Es wurde eine Fremdenverkehrsstelle gegründet unter Leitung des OWV. Dies bedeutete den Beginn eines rasanten Aufschwungs
des Fremdenverkehrs bis hin zu einer jährlichen Übernachtungszahl von 120000. Es gingen noch einige Jahre ins Land bis die ersten Busse mit Gästen ankamen. Am 21. Mai 1957 war es so weit, Busse aus Berlin brachten Urlauber nach Moosbach.
Den starken Anstieg der Übernachtungszahlen konnte der Verein nicht mehr bewältigen, sodass der Tourismus in die Hände der Gemeinde gelegt wurde.

Schon 1956 wurde die Jugendgruppe des Vereins immer aktiver. So fasste man den Beschluss für sie Trachten anzuschaffen. Dies war die Geburtsstunde der Volkstanzgruppe. Uvergessen sind die unzähligen Auftritte,
z. B. bei Heimatabenden, aber auch weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bis zu den großen Städten Deutschlands. Erinnert sei hier an einen Mann, der mit der Volkstanzgruppe eng verbunden war.
Der Fischer Sepp, der die Tänze einstudierte und auf dem Akkordeon musikalisch begleitete. Viele der heutigen Mitglieder sind aus der Volkstanzgruppe hervorgegangen. Schade, dass sie sich zur Zeit in einem Dornröschenschlaf befindet!

Doch auch in Zukunft nach der Übergabe des Geschäfts an die Gemeinde, war der OWV für die Gäste da. Es fanden Heimatabende statt, es wurde ausgebuttert, es gab Wanderführungen bei Tag und bei der Nacht,
für Wandergruppen wurden Programme ausgearbeitet, wir sind heute schon fast ein Servicebetrieb für unsere Gäste geworden. Außerdem arbeiten nach wie vor Mitglieder der Vorstandschaft im Fremdenverkehrsausschuss mit, z. B. bei der Herstellung der neuen Prospekte.

Im Jahr 1968 starb Ignaz Mühlhofer. Auch von seinem Wohnort Weiden aus sorgte er sich um die Belange seines Geburtsortes, so setzte er sich z. B. für den Bau des Wanderheimes in Ödpielmannsberg ein.

Neben der Vereinsarbeit stellte sich der Verein stets auch für öffentliche, kommunale Aufgaben zur Verfügung. Bereits 1971 entstand unter Federführung des OWV an der Rosenstraße der 1. Kinderspielplatz der Gemeinde.
Viele Aktivitäten folgten im Lauf der Jahre: Rama-Dama-Aktionen, Kinderferienprogramme, die ständige Pflege des Augenbrünnerls, Anlegen von Marterlwegen, Mitwirkung bei der Planung des Geschichtspfades und der Ortsbeschilderung,
Aufstellen von Bänken, auch an der Wieskirche am Ende des Kreuzweges und die Sanierung der Eisenbrunnenquelle im Bromberg.

Im Jahr 1976

fertigte das Mitglied Karl Beugler ein Modell der Wieskirche im Maßstab 1 : 10 an. Es wurde auf einen Wagen gestellt und ist seitdem der Festwagen des Vereins. Dazu wurden historische Gewänder angeschafft,
in denen Mitglieder die Wieskirche als Pilgerzug begleiteten. Der letzte Auftritt war beim Heimatfest in Eslarn im letzten Jahr.

Der Verein hat auch andere sichtbare Spuren in der Gemeinde hinterlassen, es sind Gebäude, die im Lauf der Jahre entstanden. Die damalige Vorstandschaft ließ sich im Jahr 1982 vor der neu errichteten Wanderhütte am Steinknöchl ablichten,
an diesem markanten Aussichtspunkt findet auch alljährlich eine Maiandacht statt.

Da man Platz brauchte für den Festwagen mit der Wieskirche und für andere Gerätschaften, wurde 1990 der OWV-Schuppen am Hang zur Pfreimd errichtet, Landwirte haben das Holz dafür gespendet
und der schon verstorbene Sier Anton hat das Ganze organisatorisch in die Hände genommen.
Im Brombergwald entstand eine Wanderhütte, die als Brotzeitplatz oder Unterschlupf bei Unwettern dient.

Wie wir am Anfang gehört haben, verstand sich der Verein schon immer darauf, Feste zu organisieren, aber auch zu feiern. Die Waldfeste im Strehberg, die es heute schon lange nicht mehr gibt, bildeten den Anfang.
1968 regte der Waldverein ein großes Heimatfest an. Vier Tage wurde im Garten der Brauerei Scheuerer gefeiert, das Festprogramm entstand unter der Federführung des Vereins. Das war die Geburtsstunde für die
im 10jährigen Turnus stattfindenden Heimatfeste der Marktgemeinde. Viele Gartenfeste auf demselben Gelände folgten. Hutzaabend brachten für die Mitglieder eine willkommene Abwechslung in den Alltag.
Seit Bestehen des Kurparks richtet der OWV das Kurparkfest aus.

Neben Brauchtum und Geselligkeit wurde von Anfang an das Wandern in der Heimat gepflegt. Zuerst steckte man sich bescheidene Ziele: Ragenwies, Rückersrieth mit dem Eisberg oder Silberhütte.
Später wagte man sich auch an die Berge des Bayerischen Walds heran. 1984 war die Kötztinger Hütte das Wanderziel, 1987 der Hohe Bogen.
Der nächste Schritt war die Erkundung der Alpen in vielen, teils mehrtägigen Bergtouren. 1991 z. B. stellte sich eine Wandergruppe auf dem Fellhorn dem Fotografen, im vergangenen Jahr ging es ins Karwendelgebirge.
Auch dem immer beliebteren Trend des Radfahrens trug man Rechnung. Eine der ersten Touren war schon 1989, es sollte in jedem Jahr mindestens eine weitere folgen. Im vergangenen Jahr fuhr man z. B. die Strecke von Falkenstein nach Mariental im Regental.

Unsere Jahresprogramme, ursprünglich als Wanderprogramme gedacht, wurden immer umfangreicher und sorgten im Vereinsleben für Vielfalt und große Abwechslung.
Ja, wir können von uns behaupten, dass wir eines der umfangreichsten Programme aller Zweigvereine haben. Noch ein paar Höhepunkte aus dem vergangenen Jahr.
Der alljährliche Vereinsausflug hatte Kroatien als Ziel und die Teilnehmer erlebten wunderbare Tage um den 1. Mai herum. Die Vorstandschaft hat sich auch das ehrgeizige Ziel gesetzt, den gesamten Goldsteig etappenweise zu erwandern.
Im vergangenen Jahr wurde bereits die 8. Teilstrecke von Rötz nach Waldmünchen zurückgelegt.
Zum ersten Mal organisierte der Verein 2010 ein Musikantentreffen. Es war ein durchschlagender Erfolg mit vielen Musikanten und Sängern in unserem vollbesetzten Vereinslokal.
Im Dezember schließlich beteiligte sich der OWV zum wiederholten Mal am Weihnachtsmarkt des Fördervereins Schloss Burgtreswitz mit einem eigenen Stand, hergestellt von unseren eigenen Mitgliedern.

Dies war im Zeitraffer ein Streifzug durch die 90 Jahre Vereinsgeschichte. An dieser Stelle sei all derer gedacht, die sich im Lauf der Jahre für unseren Verein einsetzten.
Ein besonderer Dank gilt all meinen Vorgängern mit ihren Vorstandschaften, die das Schiff OWV Moosbach durch all die stürmischen Zeiten bis zum heutigen Tag steuerten:
Das waren Hans Schweigl
Peter Hierold
Oberlehrer Michael Friedrich
Franz Wittmann
Andreas Wittmann
Johann Scheuerer, der spätere Bürgermeister
Baptist Balk
Rolf Hecke
Josef Huber
Josef Brandstätter
und schließlich Werner Wondrak
Gedacht sei aber auch all der stillen Mitarbeiter, die seit Bestehen des Vereins in viel Kleinarbeit zum Wohl unserer Heimat tätig waren,
die Wege markiert haben,
die Ruhebänke angefertigt haben,
die Wanderungen geführt haben und vieles mehr

Die Vorstandschaft, die seit letztem Jahr im Amt ist, ist sich der 90jährigen Geschichte des Vereins bewusst und wird alles tun, um den Waldverein in eine glückliche
und erfolgreiche Zukunft zu führen zum Wohl unserer Heimat, die auch heute, trotz unserer so modernen Zeit, wieder einen größeren Stellenwert bekommen hat
.

Peter Franz

 

Auf die Bayreuther Hütte

Am vergangenen Donnerstag machten sich 14 Bergwanderfreunde des OWV Zweigvereins Moosbach auf zu einer zweitägigen Tour ins Rofangebirge.
Mit dem Bus ging es nach Österreich zum Achensee. In Maurach bestieg man die Gondel und ersparte sich so den mühsamen und zeitaufwändigen Aufstieg zur Erfurter Hütte.
Dort wurden dann die Bergschuhe geschnürt und die Rucksäcke geschultert. Es begann ein über fünfstündiger Marsch mit dem Ziel Bayreuther Hütte. Der Weg führte über den Krahnsattel vorbei an der Haidachstell-Wand und dem Vorderen Sonnwendjoch. Die Wolken wurden im Verlauf der Wanderung immer dichter und die Sicht immer schlechter. Dann setzte auch noch Regen ein, der alle fast bis auf die Haut durchnässte. Der Abstieg zur Bayreuther Hütte gestaltete sich äußerst schwierig, da der Untergrund, besonders das Gestein, immer rutschiger wurde. Endlich war man am Ziel des ersten Tages, der Bayreuther Hütte, angelangt. Der dortige Trockenraum fasste kaum die patschnasse Kleidung. Nach einer kräftigen Stärkung entschädigte der Hüttenabend für die erlittenen Strapazen. Max und Mois spielten und sangen, sodass die Zeit wie



im Flug verging.
Nach einer ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück wurde bei schönem Wetter und klarer Sicht der Rückweg zur Erfurter Hütte angetreten. Der herrliche Höhenweg verlief hoch über dem Inntal bis zur Sonnwendbühelalm. Es ergaben sich fantastische Ausblicke hinunter ins Inntal und weit hinein ins Zillertal. In der Ferne bildete der Tuxer Gletscher den Abschluss des Panoramas.
Dann gelangten die Wanderer nach vier Stunden wieder über den Krahnsattel zurück zur Bergstation der Gondelbahn. Leider konnte der Abstieg zu Fuß nicht mehr angetreten werden, da plötzlich wieder eine Schlechtwetterfront heranzog und es zu regnen begann.
So musste die Wandergruppe den Weg nach Maurach zurück wieder mit der Gondel nehmen. Im Tal angekommen wartete der Bus auf die Bergwanderer und brachte sie sicher nach Hause. Der Vorsitzende Peter Franz bedankte sich bei allen Teilnehmern der Bergtour, ein besonderer Dank galt Wanderführer Karl Bock und dem mit dem OWV Moosbach in Freundschaft verbundenen Max Reindl, der sowohl den Bus organisiert hatte als auch als zuverlässiger Fahrer fungierte.
So ging eine ereignisreiche Tour in die Alpen ihrem Ende entgegen.



Peter Franz

Berlin ist eine Reise Wert

Dass Berlin eine Reise wert ist, das kann die bunt gemischte Reisegruppe des OWV Moosbach bestätigen. Peter Franz, der Vorsitzende des Vereins, organisierte für seine Mitglieder zusammen mit dem Team von MdB Albert Rupprecht eine dreitägige Fahrt in die Bundeshauptstadt. Am Freitag besichtigte die Gruppe im Rahmen einer umfangreichen Stadtbesichtigung mit dem Bus und zu Fuß u. a. das Brandenburger Tor, das Mahnmal für die jüdischen Opfer des Holocaust und den Gendarmenmarkt. Am Samstag stand eine Diskussionsrunde mit ihrem Wahlkreisabgeordneten, MdB Albert Rupprecht auf dem Programm. Herr Rupprecht freute sich die gutgelaunte Gruppe aus seiner Heimat im Bundestag begrüßen zu können und wollte von ihnen wissen, was ihre Meinung zu den erneuerbaren

Energien ist. Eine Teilnehmerin machte den Vorschlag sich mehr auf Wasserkraft statt auf Windkraft zu konzentrieren. Auch befürchteten einige Teilnehmer, dass die Betreiber von Windkraftanlagen bald ähnlich wie bei den AKWs die Strompreise diktieren werden. „Es gibt viel mehr Windkraftanlagen als AKWs. Durch diesen Wettbewerb können wir eine Monopolmacht ausschließen“, so der MdB. Nach dem Gespräch nahm die Gruppe an einem Informationsvortrag im Bundestag teil und bestieg anschließend die Kuppel des Reichstages. Eine gigantische Aussicht über Berlin war der Lohn des Aufstiegs. Bei strahlendem Sonnenschein machte der OWV Moosbach danach eine Spreerundfahrt durch das Berliner Regierungsviertel. Nach einem katholischen Gottesdienst in der alten St. Hedwigs Kathedrale in Berlin-Mitte und einer Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ging es am Sonntag wieder zurück nach Moosbach.

Peter Franz

Geburtstage

Geburtstagsnachfeier Christa

Ausschussmitglied Christa Franz konnte am 21. Juni ihren 65. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass lud sie die gesamte Vorstandschaft zu sich nach Hause zur Geburtstagsnachfeier ein. Bei leckerem Essen vom Grill, das „Grillmeister“ Karl Bock zubereitet hatte, und guten Getränken und einer lustigen Unterhaltung verging die Zeit wie im Fluge.

Gratulation für Richard und Annemarie

Bei der Nachfeier des Geburtstages von Christa Franz konnte 1. Vorsitzender Peter Franz zwei weiteren Vorstandsmitgliedern zu ihrem runden Geburtstag gratulieren und ihnen ein Geschenk überreichen. Sowohl Annemarie Bock als auch Richard Schwabl feierten vor Kurzem ihren 60. Geburtstag.

85. Geburtstag von Georg Leipold

Eine Abordnung des OWV ließ es sich nicht nehmen, die Einladung von Georg Leipold zu seinem 85. Geburtstag anzunehmen. So machte sich die Gruppe auf nach Etzgersrieth, wo man sich in einem kleinen Umzug mit Musikbegleitung zusammen mit anderen Vereinen zum Anwesen des Jubilars begab. Dort überreichte Vorsitzender Peter Franz an Leipold einen Geschenkkorb und wünschte ihm noch eine lange Zeit voller Gesundheit im Kreise seiner Familie und als Mitglied vieler Vereine. Die Freude des Jubilars war so groß, dass er den Verein mit einer ansehnlichen Spende bedachte, wofür sich der Vorsitzende recht herzlich bedankte.

Peter Franz

Tschechien

Der OWV Moosbach in der „alten Heimat“

Am vergangenen Sonntag stand eine ganz besondere Halbtageswanderung auf dem Programm des Moosbacher OWV-Zweigvereins, verlief sie doch zu weiten Teilen in unserem Nachbarland Tschechien.
Am Ausgangspunkt Kastanienhof in Hinterbrünst machten sich 10 Wanderer auf den Weg. Schon bald gelangte man auf dem Wanderweg 1 in einen Hochwald auf deutscher Seite. Nach kurzer Zeit überquerte die Gruppe die grüne Grenze nach Tschechien.
Dann führte Wanderführer Karl Bock die Teilnehmer auf einem schmalen Pfad zur Mariengrotte auf einer Lichtung mitten im Wald. Der ruhige und beschauliche Platz lud zu einer kurzen Pause ein. Nun ging es auf gut ausgebauten Forstwegen weiter, bis sich der Wald lichtete und sich den Wanderern eine herrliche Aussicht bot. Rechterhand konnte man noch die Hofstellen des ehemaligen Ortes Neulosimtal erahnen. Der gesamte Ort wurde nach dem II. Weltkrieg dem

Erdboden gleichgemacht. Erinnerungen wurden wach an die vielen Familien, die die damalige Tschechoslowakei verlassen mussten und bei uns in Deutschland eine neue Heimat fanden. Etliche ließen sich gleich auf der anderen Seite der Grenze nieder und wurden so in der Oberpfalz heimisch.
Jetzt ging es vorbei am ehemaligen Friedhof und dem Kriegerdenkmal für die Gefallenen des I. Weltkrieges von Neulosimtal. Linkerhand hatte man eine weite Sicht nach Rehberg, Brünst und Lösselmühle. Vom ehemaligen böhmischen Ort Waldheim zeugten nur noch vereinzelte Ruinen am Wegesrand.
Nach über zwei Stunden und einer Strecke von gut 10 Kilometern erreichten die Wanderer wieder den Kastanienhof, wo die verdiente Brotzeit auf die Wanderer wartete.
Der Vorsitzende Peter Franz bedankte sich zum Schluss bei Wanderführer Karl Bock für die Vorbereitung und perfekte Führung der interessanten Wanderung und lud die Wanderer zu einer der nächsten Aktivitäten des OWV Moosbach ein.


Peter Franz

Goldsteig 9. Etappe

Am 15.05. auf Goldsteig-Kurs

Der OWV-Zweigverein Moosbach hat sich vor etlichen Jahren ein sehr ergeiziges Ziel gesteckt, den Goldsteig-Wanderweg von Marktredwitz bis Passau etappenweise zu erwandern. An diesen Tag war es wieder soweit: es stand die anspruchsvolle und äußerst attraktive Strecke von Waldmünchen nach Furth i.Wald auf dem Programm. Der Bus brachte die 20 Wanderfreunde nach Waldmünchen. Dort begann der bisweilen steile und steinige Anstieg bis Herzogau. Auf den wie immer perfekt markierten Wegen ging es dann ständig bergauf und bergab bis zur Grenze nach Tschechien, dem "Dreiwappengrenzübergang". An der dortigen Wanderhütte mundete die mitgebrachte Brotzeit allen Teilnehmern. Von dort waren noch einige steile und felsige Bergkämme zu überwinden bis die Gruppe über dem Kreuzstein in Voithenberg hoch über Furth i.W. ankam. Von dort hatte man einen herrlichen Blick hinunter auf unser Ziel: links davon der Drachensee und im Hintergrund der Hohe Bogen. Am Golfplatz vorbei gelangte die Gruppe in die Drachenstichstadt, wo eine zünftige Einkehr auf die erschöpften Wanderer wartete. Es waren 19 Kilometer in ca. 5 Stunden bewältigt worden. Der Bus brachte die Teilnehmer dann wieder zurück nach Moosbach.

Peter Franz