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2013

Dekoabend der OWV-Damen

Am Donnerstag, den 21. März, trafen sich im Vereinslokal Bock 16 Teilnehmerinnen zu einem Bastelkurs. Unter Anleitung von Designer und OWV-Mitglied Christian Frischholz fertigten sie zum einen Gartenstecker mit Rebenkränzen, die fantasievoll mit Filz und anderem Dekomaterial verziert wurden. Eine andere Gruppe bastelte individuell gestaltete Türkränze. Dabei konnten die Frauen nach Herzenslust aus dem vom Kursleiter reichlich mitgebrachten Dekomaterial auswählen. Zum Schluss präsentierten sie stolz ihre gelungenen Werke. Als Dank überreichte anschließend Helga Wondrak an Christian Frischholz und seine Frau ein Brotzeitkörbchen, da sie als OWV-Mitglieder auf eine Kursgebühr verzichtet hat.

Peter Franz

Musikantentreffen

Am 2. Fastensonntag lud der OWV-Zweigverein zum Musikantetreffen ein und in kurzer Zeit war das Vereinslokal Bock bis auf den letzten Platz besetzt mit Volksmusikfreunden und Musikanten.
Vorsitzender Peter Franz, der auch die Moderation übernahm, konnte folgende Musikgruppen bzw. Solisten begrüßen:
Die Mühlschleifmusikanten, die Geschwister Seebauer, Horst Peugler, die Steirischen-Gruppe der Musikschule Moosbach, Anton Lang mit Frau, das Duo Anton Lang und Albrecht Degenkolb, Sigi Stöhr, Richard Schwabl und die Schneidign Christian Müller und Manfred Wild.
Dann zündeten die Musikanten ein wahres Feuerwerk der Volksmusik, das die Zuhörer immer wieder mit rauschendem Applaus bedachten. Es folgt ein Auszug aus dem musikalisch hochstehenden, abwechslungsreichen Programm:
Heck-Meck-Polka, Der Berta-Landler, Der Böhmische Traum, s’Erdäpfllied, Der Weg zum Herzen, Mariandl, Vierteljahrhundertwalzer, Auf der Autobahn, Die kleine Kneipe, Der 3. Mann, Wolgalied, Oberkrainer-Potpourrie, s’Kunerl und Vieles mehr.
Vor dem gemeinsamen Schlusslied gab Peter Franz noch bekannt, dass der OWV Moosbach im September zusammen mit der Theatergruppe der Kolpingfamilie ein großes Musikantentreffen auf der Mühlschleif veranstalten wird. Dazu lud er alle Anwenden bereits ein. Bis in den Abend hinein erfreuten die Musikanten die Zuhörer mit der einen oder anderen Zugabe. Auf dem Foto die neu gebildete Gruppe der Mühschleifmusikanten mit Dr. Harald Piehler, Franz Sturm, Michael Beugler und Berthold Hierold.

Peter Franz

Jahresfahrt nach Kärnten

Kärnten war eine Reise wert, das konnten die 44 Teilnehmer des diesjährigen Vereinsausflugs des OWV am Schluss der 4-tägigen Reise wohl behaupten.
Am vergangenen Sonntag begann die Busreise um 6.00 Uhr am Morgen. Am Nachmittag wurde die Zwischenstation Villach erreicht. Bei einem 2-stündigen Altstadtspaziergang erklärte ein Gästeführer die geografische Lage, die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Kleinstadt an der Drau. Dann ging es weiter nach Drobollach am Faakersee ins Viersternehotel Schönruh, wo die Zimmer bezogen wurden.
Am nächsten Tag standen die Orte Begunje, Bled und Tarvisio auf dem Programm des Busausfluges. Ein Gästeführer begleitete die Gruppe den gesamten Tag und auch den nächsten. Die Fahrt führte über den Loibl-Pass nach Begunje in Slowenien. Auf dem Weg konnte eine eindrucksvolle Gebirgslandschaft bestaunt werden. In Begunje lud das Avsenik-Museum zu einem Besuch ein. In einem Filmvortrag erfuhren die Reisenden Details der eindrucksvollen Karriere von Slavko Avsenik und seiner Oberkrainer Musikanten. Viele Erinnerungsstücke, z. B. sämtliche Goldene Schallplatten, konnten eingesehen werden. Begleitet wurde der Besuch von bekannten Musikstücken der Oberkrainer. Dann ging es weiter zum Bleder See in den Erholungsort Bled. Mit einer kleinen Bahn konnte der gesamte See umrundet werden. Im Anschluss ließen sich alle die berühmte Bleder Schnitte schmecken.
Weiter ging es an den berühmten Wintersportorten Granska Gora und Planica vorbei ins Friaul nach Norditalien. In der Stadt Tarvisio befand sich der „Fetzenmarkt“, ein riesengroßer Ledermarkt. Gerne streiften die Teilnehmer, besonders die Damen, durch die Gänge und erwarben das eine oder andere Schnäppchen. Dann wurde die Rückfahrt ins Hotel angetreten unter fachkundiger Führung von „Peter“, dem Reisebegleiter der Gruppe.
Dieser wartete auch am nächsten Morgen auf die Teilnehmer, um sie wieder den ganzen Tag zu begleiten. Die Fahrt ging zunächst nach Velden am Wörther See. Dort konnte das bekannte Schloss am Wörther See, mittlerweile ein Spitzenhotel, zu mindest von außen besichtigt werden. Weiter ging die Fahrt am Südufer des Sees entlang zur Halbinsel Maria Wörth mit dem Schmuckstück des Ortes, der berühmten Wallfahrtskirche. Dann war die Landeshauptstadt Klagenfurt an der Reihe. Im „Minimundus“ spazierten die OWVler durch eine Anlage, in der die berühmtesten Bauten der Welt in Miniaturausgabe zu sehen waren. Dann war die hoch über dem Tal auf einem Berg thronende Burg Hochosterwitz das Ziel, die nie erstürmt werden konnte. Jetzt befand man sich im historischen Kern von Kärnten im Schnittpunkt von drei Kulturen. Im Tal der Gurk war dann der eindrucksvolle Dom zu besichtigen, der mehrere Baustile in sich vereinigte. Entlang dem Ossiacher See ging es wieder zurück zum Hotel, wo sich der äußerst kundige und unterhaltsam erzählende Gästeführer verabschiedete.
Am Tag darauf, dem letzten Tag des Ausfluges, stand zunächst eine Schifffahrt auf dem Wörther See auf dem Programm. Bei strahlendem Wetter ging es von Klagenfurt nach Velden. Im Anschluss wurde die Heimfahrt angetreten, ein unvergesslicher Ausflug mit einer Fülle von Eindrücken neigte sich dem Ende entgegen. OWV-Vorsitzender Peter Franz bedankte sich am Schluss bei allen Reiseteilnehmern, besonders bei Busfahrer Christian Stamate für die allzeit sichere Fahrt und bei Reiseleiterin Helga Wondrak für die Vorbereitung und Organisation des Ausflugs. Rechtzeitig vor Beginn des Champions-League-Spiels Bayern gegen Barcelona wurde Moosbach wieder erreicht.

Peter Franz

Marterlwanderung nach Tröbes

An die 20 Personen, Mitglieder des OWV, des Pfarrgemeinderates, der Frauenunion und weitere Gläubige machten sich im September mit Pfarrer Josef Most, Dekan Herbert Sturm und dem Führer Peter Franz auf den Weg von Moosbach nach Tröbes. Vorbei ging es am Schlosserkreuz und an der der Mühlschleif nach Niederland. Dort hielt man am ersten Marterl, dem „Baddlkreuz“ der Familie Bodensteiner, inne, dann ging es zum Maurerkreuz der Familie Neuber. Nach einem Abstecher in die Kapelle nach Waltenrieth wurde das Kreuz von Josef Schafbauer aufgesucht. Vorbei ging es am „Lederbeckn-Kreuz“, dem Dorfkreuz von Tröbes, und dem „Schreinerkreuz“ der Familie Geier. Nach einer kurzen Einkehr beim Wirt in Tröbes wurde die Marterlwanderung fortgesetzt. Am alten Kirchsteig von Saubersrieth nach Tröbes konnte man hinter dem Anwesen Eger das „Koiserkreuz bewundern, anschließend ging es zum Vituskreuz. Dann ging es bergauf Richtung Saubersrieth. Kurz vor dem Ort stand das Kreuz der Familie Kölbl. Am „Lenzenbauernstodl“ sahen die Wanderer das Dorfkreuz von Saubersrieth. Das letzte Kreuz der diesjährigen Marterlwanderung war das „Hanslbauern-Kreuz“ am Ortsausgang nach Moosbach. Fast vor jedem Kreuz verweilte man zu einem kurzen Gebet oder einer Besinnung. Nach 4stündiger Wanderung wurde wieder Moosbach erreicht. Leider waren manche der Flurdenkmäler in keinem guten Zustand mehr, sodass eine Restaurierung dringend geboten wäre. Deshalb wird die Marterlaktion des OWV fortgesetzt. Das heißt, dass der OWV Moosbach eine Restaurierung finanziell auch weiterhin unterstützt. Vor einer solchen Maßnahme sollte aber unbedingt mit dem 1. Vorsitzenden Peter Franz Kontakt aufgenommen werden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, sich im nächsten Jahr eine weitere Wanderung durch unsere Fluren vorzunehmen und verschiedene Marterl aufzusuchen. Am Ende der Wanderung bedankte sich Jürgen Steiner, der Sprecher des PGR, bei dem „Marterlführer“ Peter Franz und überreichte ein Geschenk.

Peter Franz

Familienausflug nach Bärnau und Tirschenreuth

26 Teilnehmer, Kinder, Eltern und Omas, machten sich am Sonntag, den 14. Juli mit dem Bus auf nach Bärnau zum Geschichtspark. Es traf sich gut, dass an diesem Wochenende die sogenannten Slawentage waren, d. h. dass Leben im Park war. Männer und Frauen deckten Dach, andere Flochten Wolle, Männer schmiedeten Eisen oder schnitzten. Alle waren natürlich gekleidet mit Gewändern aus dem frühen Mittelalter, sie alle wohnten auch das ganze Wochenende in den primitiven Hütten und lebten wie ihre Vorfahren aus längst vergangener Zeit. In der Mitte der Anlage erhob sich eine Wehrburg aus Holz, das Besteigen war eine Attraktion für Jung und Alt. Von dort oben hatte man einen wunderbaren Rundblick über das gesamte Gelände. „Slawenkinder“ spielten am Bachlauf, das rote Höhenvieh befand sich auf der Weide. Am Schluss übten sich noch etliche Kinder und Erwachsene in der Kunst des Bogenschießens.
Nach diesem hochinteressanten Einblick in die Vergangenheit ging es nun mit dem Bus zum Kontrastprogramm, der kleinen Landesgartenschau in Tirschenreuth. Die Anlage wurde beherrscht von einem großen, künstlich angestauten See in der Mitte und vom Barockbau des Amtsgerichtes, der in die Gartenschau integriert ist. Eine Blumenpracht, so weit das Auge reichte, ein wahres Blütenparadies konnten die zahlreichen Besucher, darunter die Moosbacher Gruppe, bestaunen. Viele Attraktionen am Wegesrand fanden lebhaftes Interesse, fast alles drehte sich um Blumen und Pflanzen, wie könnte es anders sein. Die Wühlmauswiese und der Wasser-Sand-Spielplatz waren Anziehungspunkte für die Kleinen, die Blumenhallen und der Fischhof im Amtsgericht für die Großen. Bei strahlendem Sonnenschein ging ein abwechslungsreicher Nachmittag zu Ende und um 17.00 Uhr wurde die Rückfahrt nach Moosbach angetreten.

Peter Franz

Radtour im Aischgrund

Am vergangenen Wochenende stand beim OWV Moosbach die zweitägige Radtour in den Aischgrund in Mittelfranken auf dem Programm. Mit Privatautos fuhr man nach Nackendorf bei Höchstadt/Aisch, wo Quartier bezogen wurde.
Die Fahrt begann unmittelbar beim Gästehaus Lorz und führte über Nebenstraßen nach Höchstadt/Aisch. Nach Durchquerung der Innenstadt und Überquerung der Aischbrücke führte der Radweg nach Sterpersdorf. In einem Abstecher suchte die Gruppe die Wehrkirche St. Oswald in Lonnerstadt auf. Dieser Ort ist eine alte Siedlung, die seit Anfang des 9. Jahrhunderts bestehen soll. Die Kirchengemeinde wurde erstmals im Jahr 1008 urkundlich erwähnt. Das Gotteshaus wurde schon bald als Wehrkirche ausgebaut, d. h. der Turm wurde als Rückzugsmöglichkeit ausgebaut, das Kirchenschiff mit Schießscharten versehen und die ganze Kirche von einer Wehrmauer umgeben.
Dann gelangte man durch mehrere kleine Orte wie Fetzelkofen, Frimmersdorf, Weihersdorf und Hermersdorf nach Vestenbergskreuth, wo sich die Kräuterfabrik der „Bauer-Group“ befand. Gleich nebenan war ein herrlicher Kräutergarten zu besichtigen.
Dann ging es nach einer kurzen Trinkpause weiter in Richtung Uehlfeld. Da der eigentliche Radführer Adam Hoch aus gesundheitlichen Gründen fehlte, blieb es nicht aus, dass sich die Gruppe verfuhr und den geplanten Karpfenweg verpasste. Glücklich kam man aber dann doch in Uehlfeld an, wo in der Brauereigaststätte Prechtel zum Mittagessen eingekehrt wurde.
Danach ging es weiter nach Voggendorf und Schwarzenbach. Nach einem steilen Anstieg kam die Antoniuskapelle in Sicht, neben der sich auch eine Ausflugsgaststätte befand. Nach der Besichtigung der Kapelle und der Kaffeepause ging es zurück Richtung Höchstadt, wo gerade das Stadtfest begann. Schließlich gelangten die Radler nach Nackendorf, dem Ziel der Radtour.
Am Sonntag sollte der zweite Teil der Radtour durch den Aischgrund starten, doch strömender Regen hatte dieses Vorhaben verhindert. Der Plan wurde geändert und es wurde sich mit den PKW’s nach Hohenburg bei Amberg auf den Weg gemacht. Dort befand sich das Bauernhofcafé der Siegerin im Landfrauenwettbewerb des Bayerischen Fernsehens. Die Scheune war zu einem herrlichen Gastraum ausgebaut worden, der eine sehr gemütliche Atmosphäre ausstrahlte. Nach dem Frühschoppen wurde im Hofladen noch kräftig eingekauft, besonders die selbst gemachten Torten waren begehrt Am frühen Nachmittag wurde schließlich wieder Moosbach erreicht.

Peter Franz

Im Kainzbachtal

Eine kleine Gruppe von Natur- und Wanderfreunden begab sich letzten Sonntag auf eine Erkundungstour durch das Kainzbachtal. Diplombiologin Gabi Schmid erwartete die Teilnehmer am Hintereingang des Geologischen Lehrpfades.
Das Kainzbachtal-Projekt wurde Anfang der 90er Jahre gestartet. Da die dort vorhanden gewesene Fichtenkultur wegen des feuchten und sauren Bodens keine Erträge brachte, entstand die Idee, das Kainzbachtal zu renaturieren und damit seltenen Pflanzen und Tieren eine Heimat zu geben.
Verwirklicht konnte dann schließlich das Projekt werden durch die Anpachtung bzw. den Kauf der Flächen durch den Bund Naturschutz und den Landesbund für Vogelschutz. Auch Staatsforst und Gemeinde Tännesberg stellten Flächen zur Verfügung, mittlerweile eine Gesamtfläche von 60 Hektar. Die Fichtenwälder wurden gerodet und der heute offene Talcharakter wieder hergestellt.
Frau Schmid führte dann die Gruppe mitten hinein in die Feuchtflächen und Magerwiesen. Tümpel und kleine Weiher säumten den Weg bis hin zum Lauf des Kainzbaches. Die Wanderer sahen eine Vielzahl seltener Pflanzen und Blumen, die Frau Schmid aufspürte und erklärte. Auch die „Symbolblume“ des OWV, die Arnika, konnte an mehreren Orten bestaunt werden. Vorbei an Rückzugsbereichen für Schlingnatter und Kreuzotter gelangte man zum größten vorhandenen Weiher mit einem mächtigen Biberbau. Begleitet vom Konzert der Teichfrösche wurde der Rückweg angetreten. Eine sehr informative und lehrreiche Exkursion ging zu Ende.
Der Vorsitzende Peter Franz bedankte sich bei Gabi Schmid für die äußerst kompetente Führung und überreichte ein kleines Geschenk.

Peter Franz

Kurparkfest

Am ersten Sonntag im August lud am Nachmittag der Oberpfälzer Waldverein wieder zum Kurparkfest ins Tal der Ruhe ein. Schon um 14.00 Uhr waren die ersten Urlaubsgäste und Einheimischen zur Stelle um sich am Kuchenbüfett mit köstlichen Leckereien bedienen zu lassen.
Um 15.00 Uhr begrüßte der Vorsitzende Peter Franz die Gäste, besonders die OWV-Abordnungen aus Eslarn und Leuchtenberg. Die Leuchtenberger waren sogar mit dem Fahrrad erschienen. Ein ganz spezieller Willkommensgruß galt der Musikkapelle. Es waren wieder die „Straßenmusikanten“, die jetzt schon jahrelang die Kurparkfeste musikalisch begleiten.
Die Kinder labten sich an Popcorn und wagten sich ans Ponyreiten. Der Reiterhof Wurdack aus Grub hatte dankenswerter Weise die Tiere zur Verfügung gestellt. Die Erwachsenen ließen sich das süffige Bier und die Spezialitäten vom Grill schmecken. Nach einer Stunde sollte die Sensenmähvorführung auf der benachbarten Wiese beginnen. Hans Seiler, Karl Bernklau und Günther Sauer hatten sich bereit erklärt für die Zuschauer die Sense zu schwingen. Leider kam es aber dazu nicht mehr. Rasend schnell zog eine kräftige Gewitterfront auf und es schüttete wie aus Eimern. Alle Gäste mussten sich schnell unter das schützende Dach des Kiosks begeben. So saß man auf engstem Raum zusammen und feierte bei Blasmusik und Speis und Trank weiter.
Als dann das Unwetter weitergezogen war, ging das Fest auch unter den aufgestellten Partyzelten munter bis 22.00 Uhr weiter. Nur schade, dass sich viele wegen des Unwetters davon abhalten ließen, das Kurparkfest zu besuchen!

Peter Franz

Zoiglradtour

Am ersten Samstag im Juli machten sich 14 Teilnehmer auf zur Radtour nach Eslarn zum „Strähern“. Dort fand wie jedes Jahr das traditionelle Hof- u. Stodlfest statt.
Der Weg führte nach Lohma-Siedlung zum Bockl-Radweg. Auf ihm fuhr die Gruppe über Lohma und Waidhaus nach Eslarn. Dort erwartete die Radler bei strahlendem Sonnenschein ein schon fast vollbesetzter Zoiglhof. Mit Mühe ergatterte man noch 2 Tische mit Bänken, wo man sich niederlassen konnte, und labte sich dann an süffigem Zoiglbier und Zoigl-Spezialitäten. Nach zwei Stunden hieß es Aufbruch zurück nach Moosbach. Eine Radlergruppe fuhr den kurzen Weg über Bruckhof und Heumaden nach Moosbach, die andere wählte den langen Weg über Waidhaus und Lohma. Am Abend fand die schöne und unfallfreie Zoigltour ein gutes Ende.

Peter Franz

Seniorenwanderung

Wenig Zuspruch fand die Seniorenwanderung des OWV zur Arche Noah. Nur der Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Harald Köcher, begleitete anm Freitag, den 12. Juli die OWVler zum Steinberger Sepp.
Insgesamt 11 Personen, darunter zwei Feriengäste, ließen sich die frisch geräucherten Forellen munden. Mit Blick auf die teilweise exotische Tierwelt von Sepp, einem der letzten Moosbacher Originale, verging die Zeit wie im Flug. Nach knapp zwei Stunden wurde der Heimweg durch das romantische Tröbesbachtal angetreten.

Peter Franz

13. Etappe auf dem Goldsteig vom Eck zum Arber

Von Eck zum Großen Arber
Am 1. Sonntag im Juli stand beim OWV Moosbach die nächste Etappe des Goldsteigs auf dem Programm. Start war im Eck und Ziel der Große Arber, eine der schwierigsten, aber auch reizvollsten Etappen des Premium-Wanderweges, mussten doch 8 Gipfel überquert werden, jeder von ihnen über 1000 Meter hoch.
Nach Eck ging es gleich steil bergan zum 1. „Eintausender“, dem Mühlriegel. Der schweißtreibende Anstieg bei strahlenden Wetter wurde mit einer herrlichen Rundumsicht belohnt. Weiter ging es zum Ödriegel, 1156 m hoch. Auf der äußerst abwechslungsreichen Wanderung begegnete den Teilnehmern „Natur pur“. Hochmoore, die sog. Filzen, wechselten sich mit Wiesen voll Wiesenschaumkraut, Knöterich und Wollgras ab. Eine dichte Bewaldung trat dann wieder zurück zu weiten, freien Flächen mit einer Traumsicht zu beiden Seiten des Bergrückens.
Dann ging es hinauf zum Schwarzeck mit 1238 m Höhe, dann hinunter zum Reischflecksattel. Nach dem Heugstatt(1261 m) und dem Enzian(1285 m) kam in der Ferne bereits der Große Arber in Sicht. Vorher musste aber noch der Kleine Arber mit 1384 m Höhe bezwungen werden, ein steiler Anstieg! Unten im Tal konnte in der Chamer Hütte eine wohlverdiente Trinkpause eingelegt werden. Dann folgte der letzte steile Anstieg der Tour zum Etappenziel, dem Großen Arber mit 1453 m Höhe. Eine Brotzeit im Gipfelwirtshaus war jetzt unbedingt angesagt. Zum Schluss ließen sich die Teilnehmer gemütlich mit der Seilbahn ins Tal tragen, wo der Bus auf die müden Wanderer wartete. Eine unvergessliche, traumhafte Tour ging seinem Ende entgegen.

Peter Franz

14. Etappe auf dem Goldsteig

Vom Großen Arbersee zum Zwieseler Waldhaus:
Am Sonntag, den 15. September startete schon am frühen Morgem um 07:00 Uhr die Wandergruppe des OWV (mit ihren Gästen) mit dem Bus zum Arbersee.

Von dort ging es zunächs sehr gemütlich hinab ins Tal des Großen Regen bis zur Seebachschleife. Sie war einmal eine der bedeutensten Glasproduktionsstätten im gesamten Bayerischen Wald. Heute hat sich dort eine kleine Kunstfabrik mit jungen Künstlern eingerichtet. Danach schloss sich eine wunderschöne Flusswanderung regenaufwäts bis nach Bayerisch-Eisenstein an, ein früherer bedeutender Gernzübergang zur damaligen Tschechoslowakei, besonders durch die Eisenbahn. Seine abwechslungsreiche Geschichte kann man sich heute in einem kleinen Lokalbahnmuseum wieder vergegenwärtigen.

Nach einer kleinen Rast ging es dann vorbei an uralten Baumriesen auf einem romatischen Waldweg zu einer einsamen von mächtigen Bäumen umgebenen ehemaligen Trifftklause, das Schwellenhäusl, und von da führte der Weg entlang eines künstlich angelegten Trifftbaches bis zum Zwieseler Waldhaus, dem ältesten Wirtshaus im Bayersichen Wald, das sehr liebevoll wieder zu einem gemütlichem Gashaus renoviert wurde.

Von dort wurden wir wieder - wie immer - sicher mit dem Bus nach Hause gebracht.

Norbert Tretter

Bergtour im Alpbachtal

Am vergangenen Wochenende stand beim OWV ein Ausflug nach Tirol auf dem Programm. Ziel war das Dorf Alpbach, mitten in der Tiroler Bergwelt gelegen. Am Freitag gegen Mittag kamen die Teilnehmer im schönsten Dorf Österreichs an und bezogen Quartier im Gästehaus Wöll. Am Nachmittag machten sich die Teilnehmer auf die erste kleine Tour, die von Alpbach aus auf dem Höhenweg nach Inneralpbach führte. Der Rückweg erfolgte zu Fuß bzw. mit dem Postbus.
Am Samstag teilten sich die 15 Teilnehmer in drei Gruppen auf, die erste fuhr mit der Seilbahn auf das Wiedersberger Horn und wanderte durch das Lauserland bergab bis zur Mittelstation. Wie der Name schon sagt, kamen hier die Kinder voll auf ihre Kosten. Wieder im Tal konnten sie auch noch die prächtig geschmückten Kühe des Almabtriebs in Reith bewundern. Die zweite Gruppe nahm sich die Überquerung der Gratlspitz vor. Diese für sportliche Bergwanderer vorgesehene Tour dauerte an die sechs Stunden. Etwas gemütlicher ließ es die dritte Gruppe angehen. Sie nahm sich zwar den selben Berg vor, umrundete aber nur die Spitze. Nach über fünf Stunden war auch diese abwechslungsreiche Tour zu Ende.
Am Sonntag besuchte die Gruppe mit den Kindern Juppies Zauberwald am Reitherkogel. Der Rest fuhr nach Kramsach und besuchte zuerst den Museumsfriedhof. Dort sind zwar keine Toten begraben, aber es war eine große Zahl von Schmiedeeisenkreuzen zu besichtigen. Auf jedem befand sich ein auf den Verstorbenen gemünzter, lustiger Spruch. Diese Kreuze waren aus ganz Tirol von aufgelassenen Gräbern gesammelt und in Kramsach aufgestellt worden. Auf diesem gut besuchten Museumsfriedhof gab es wirklich eine Menge zu lachen. Dann ging die Fahrt weiter zur Tiefenbachklamm, die in einer kleinen Wanderung erkundet wurde. Den Abschluss bildete ein Besuch der Graimau-Alm in Pertisau zur letzten Einkehr. Ein auch vom Wetter her gelungenes Wochenende ging schließlich zu Ende, es wurde die Heimfahrt nach Moosbach angetreten.
Peter Franz

Musikantentreffen auf der Mühlschleif

Zum ersten Mal haben Kolpingfamilie und OWV Moosbach zu einem Musikantentreffen auf die Mühlschleif eingeladen. Es kamen Spitzenmusikanten aus der Volksmusikszene der näheren und weiteren Umgebung und boten ein einmaliges Programm. Die Bühne der Mühlschleif war mit Musikanten voll besetzt und die dicht gedrängt sitzenden Zuschauer gingen begeistert mit.
OWV-Vorsitzender Peter Franz begrüßte Gäste und Musikanten im vollbesetzten „Saal“ und informierte die Anwesenden am Anfang über die abwechslungsreiche Geschichte der Mühlschleif. Dann führte er gekonnt durch das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm.
Es traten auf die Mühlschleifmuse, die Blechblousn, die Seebauer Moidla, die Dampfbraida, die Grenzgangmuse, Johannes Dötterl, D’Schneidign und die Musikschüler Andreas Hofmeister und Felix Ach.
Die Musikanten boten gängige Stücke wie den Erzherzog-Albrecht-Marsch, den Böhmischen Traum, In den Bergen, s’Erdäpfllied, den Ferdinand, aber auch seltener gespielte Stücke, z. B. Die solide Alm von Hubert von Goisern, Django von Herbert Pixner, A schoiner Doch, Max Glaner Zigeunermarsch und vieles mehr.
Alle, Musikanten und Zuschauer, waren sich am Schluss einig, dass dieses Volksmusikkonzert einmalig war. Die Veranstalter Kolpingfamilie und OWV denken wegen des großartigen Erfolges daran, eine solche Veranstaltung im nächsten Jahr, natürlich wieder auf der Mühlschleif, zu wiederholen.
Peter Franz

Im Steinwald

Der OWV-Moosbach wanderte am Kirchweihsonntag den 20. Oktober 2013 nun schon zum zweiten Mal durch den Steinwald.

Diesmal war bei angenehmen Wanderwetter der Start in Thumsenreuth. Am Anfang begleitete der Grenzbach, der an der Südflanke des Steinwaldes entspringt, die Wanderer. Im idyllischen Tal dieses Grenzbaches ging es an kleinen Ansiedlungen, ehemaligen Waffenschmieden und Mühlen vorbei, welche die Wasserkraft des Baches schon seit Jahrhunderten nutzten: Waffenhammer, Kühlermorgen, Undine, Steinmühle und Grenzmühle. Ein erster Höhepunkt der Wanderung war der "Teufelstein" bei Napfberg. Da liegt mitten in einer Wiese ein mächtiger Granitfelsen um den sich eine schöne Sage rankt:

Mit diesem gewaltigen Stein wollte der Teufel die, nach seiner Auffassung viel zu große, Wallfahrtskirche in Fuchsmühl zerstören. Dazu hatte er sich den riesigen Brocken mit einer Kette auf den Rücken gebunden - man sieht heute noch deutliche die Spuren, die sie am Stein hinterlassen hat - und ist mit ihm nach Fuchsmühl aufgebrochen. (Im übrigen auch das Ziel unserer Wanderung). Unterwegs traf er eine alte Frau, die mit einen Korb auf ihrem Rücken, voll mit Schuhen und abgelaufenen Sohlen, auf dem Weg von Fuchsmühl zum Schuster war. Als er sie fragte, wohin und wie weit es noch nach Fuchsmühl wäre, hatte es ihr angesichts des Teufels die Sprache verschlagen und so winkte sie nur mit der Hand in die Richtung aus der sie gekommen war. Der Teufel fasste dies als Hinweis auf die abgelaufenen Schuhsohlen auf und ließ vor lauter Schreck über den noch vermeintlich langen Weg nach Fuchsmühl den riesigen Stein an Ort und Stelle fallen und machte sich aus dem Staub. Und da liegt er heute noch.

Nach diesem kleinen "Naturwunder" wurde nun das Tal des Grenzbaches verlassen und der Weg wendete sich jetzt zur Südflanke des Steinwaldes steil bergauf, am Weiler Bärnhöhe vorbei, bis zur der einsam im Wald gelegenen Dreifaltigkeitskapelle. Unter deren schützendem Dach, denn es hat leicht zu regnen begonnen, wurde dann eine verdiente Rast eingelegt. Danach stand der Besuch der Ruine Weißenstein auf dem Wanderprogramm. Von deren Turm aus die Wanderer - jetzt wieder bei schönerem Wetter - einen weiten Rundblick über die ganze nördliche Oberpfalz genießen konnten. Von da führte der Weg steil bergab zum Kiebitzstein mit seinem von gewaltigen Naturkräften geformten großen steinernen Bogen. Das letzte "Naturdenkmal" auf dem Weg war dann der Hackelstein, der da einsam mitten im Wald wie eine natürliche Felsburg steht. Er ist auch ein schönes Beispiel für die vielen interessanten geologischen Formen aus Granitgestein, die hier im Steinwald vor über 500 Millionen Jahren im Erdaltertum entstanden sind.

Nach dem beeindruckenden Besuch der weithin bekannten Wallfahrtskirche in Fuchsmühl kehrte die Wandergruppe des OWV-Moosbach, nach über 16km Fußmarsch, im Gasthaus zum Hackelstein zu einer wohlverdienten Stärkung ein.

Norbert Tretter