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Jahresausflug

Jahresfahrt nach Südtirol

OWV Moosbach in Südtirol

Eine Reisegruppe von 33 Personen fand sich am Donnerstag, den 27. April, ein zum alljährlich stattfindenden Vereinsausflug des OWV. Trotz der Befürchtungen einiger Mitglieder, dass die Fahrt nicht zustande kommen könnte, machte man sich früh am Morgen mit dem Bus auf die Reise. Die Anfahrt gestaltete sich nicht unbedingt nach dem Geschmack der Gruppe, war doch der Regen ein fast ständiger Begleiter. Nach längerer Fahrt durch Oberbayern und Österreich gelangte man am Nachmittag über den Reschenpass zum Reschensee. Der Errichtung dieses Sees fielen zwei Ortschaften zum Opfer, deren Häuser gesprengt wurden. Einzig und allein der Kirchturm von Graun blieb erhalten und ragt heute als Wahrzeichen aus dem Wasser. Gegen Abend wurde das Hotel Edelweiß in Töll in der Gemeinde Partschins erreicht.
Vom zweiten Tag an wurden die Ausflügler drei Tage lang von einer Fremdenführerin begleitet. Bozen stand am Freitag Vormittag auf dem Programm. Die Fremdenführerin brachte die Gruppe durch die Stadt zum Domplatz und zu den berühmten Laubengängen. Weiter ging es auf der Weinstraße nach Kaltern, wo eine zünftige Jause in einem Törggelenkeller auf die Teilnehmer wartete. Weiter ging es mit dem Bus die Weinstraße entlang bis zur Salurner Klause, der Grenze zwischen deutscher und italienischer Sprache. Ein Spaziergang am Ufer des Kalterer Sees rundete den Tagesausflug ab.
Am dritten Tag stand als weiterer Höhepunkt die Stadt Meran auf dem Programm. Begonnen wurde der Tag mit einem Besuch der Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Dieser botanische Garten ist ein besonderer Anziehungspunkt und ein Muss bei einem Besuch von Meran. Die Teilnehmer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und bewunderten die einzigartige Pracht und Vielfalt der Pflanzen. Die Fotoapparate liefen heiß angesichts der Fülle der Motive. Der Rundgang führte über die Waldgärten zu den Sonnen-, Wasser- und Terrassengärten. Schließlich gelangte man durch die Landschaften Südtirols zur Aussichtsplattform Thun'scher Gucker, wo sich eine herrliche Rundumsicht bot. Eine Stärkung auf der sonnenüberfluteten Kaffeeterrasse schloss den Vormittag ab. Am Nachmittag erfolgte die Weiterfahrt ins Zentrum von Meran. Die Stadtführung begann an der Promenade der Passer und führte über die Laubengänge und verschiedene Sehenswürdigkeiten wie altes und neues Kurhaus wieder zur Passer zurück. Die Besucher ließen den Nachmittag bei einem leckeren Eis ausklingen.
Dann kam der Sonntag, der tatsächlich zu einem Höhepunkt der Reise werden sollte, stand doch eine große Dolomiten-Rundfahrt auf dem Programm. Schon von Weitem blitzten die Dolomitengipfel in der Sonne, die vom frisch gefallenen Schnee bedeckt waren. Zuerst ging es steil hinauf nach Kastelruth mit dem Besuch der dortigen Pfarrkirche. Dann ging es weiter ins Grödnertal mit den Orten St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein. Über das Grödnerjoch ging die Fahrt nach Corvara, La Villa und über den Pass Falzarego bis nach Cortina d'Ampezzo, wo 1956 die Olympischen Winterspiele stattgefunden hatten. Die Straße, die zum Teil auf einer Höhe von 2000 Metern verlief, ging dann über den Tre Croce Pass weiter zum Misurina-See. An diesem Gebirgssee wurde Halt gemacht um das gewaltige Panorama zu genießen. Dann erhoben sich vor der Reisegruppe die Drei Zinnen, eines der berühmtesten Wahrzeichen der Dolomiten. Über das Pustertal gelangte man wieder auf die Autobahn und kehrte ins Hotel zurück.
Am Montag musste die Heimreise angetreten werden, wobei in Brixen Zwischenstation gemacht wurde. Bei einer weiteren Stadtführung erfuhren die Teilnehmer Vieles über die Geschichte der Bischofsstadt. Sie musste zwar den Sitz des Bischofs nach Bozen abtreten, der Dom blieb aber nach wie vor das wichtigste Gotteshaus für den Bischof. Von der Hofburg, dem früheren Sitz der Bischöfe, ging es zum Domplatz mit dem neuen Brunnen. Man besuchte den prächtigen Dom mit dem historischen Kreuzgang und wanderte dann durch die mittelalterlichen Laubengänge. Nun wurde endgültig die Heimreise angetreten, die fast so verlief wie die Hinreise, nämlich mit Begleitung von einmal mehr, einmal weniger Regen. Das machte aber den Teilnehmern wenig aus, hatte man doch herrliche Eindrücke von Südtirol gewinnen können. Reiseleiterin Christa Franz bedankte sich bei allen für den harmonischen Verlauf der Fahrt und lobte auch die sichere und ruhige Fahrweise des Busfahrers Hans Frischholz. Vorsitzender Peter Franz dankte am Schluss seiner Frau dafür, das sie diesmal die Vorbereitung und die Reiseleitung übernommen hatte. Und so ging ein wundervoller Vereinsausflug des OWV Moosbach zu Ende.