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Moosbach, den 29.05.2016

Familienausflug nach Böhmischbruck

Großen Zuspruch bekam der Familienausflug des OWV Moosbach am vergangenen Sonntag, haben sich doch fast 30 Personen, Groß und Klein, daran beteiligt. Die im Rahmen des Kinder-Spaß-Programms durchgeführte Wanderung begann in Böhmischbruck. Dort begrüßte Vorsitzender Peter Franz die Teilnehmer, besonders hieß er Richard Reger willkommen, der die Führung der Wanderung übernahm. Der Weg führte an der Pfreimd entlang, an der Linglmühle vorbei. Es ging bergauf, bergab, die natürlichen Hindernisse wie umgestürzte Bäume und Bachläufe wurden von den Kindern mit Begeisterung überquert. Als die Räuberhöhle erreicht wurde krochen viele Kinder ins Innere, auch ein Erwachsener probierte es, musste aber dann rückwärts wieder heraus. Hier erzählte Richard Reger Einiges über die Entstehung der Landschaft. Weiter ging es zum Riesensessel, wo sich eine fantastische Aussicht ins tief unten liegende Pfreimdtal eröffnete. Weiter ging es über Stock und Stein , bis man schließlich an der Kainzmühlsperre anlangte. Dort wartete ein Traktorgespann, das alle Teilnehmer auf einem Waldweg entlang des anderen Ufers zurück nach Böhmischbruck brachte. Das Lagerfeuer brannte bereits, sodass sofort die mitgebrachten Würste und Fleischstücke über das Feuer gehalten wurden. Alle ließen es sich schmecken und so klang am Lagerfeuer dieser erlebnisreiche Nachmittag aus. Peter Franz bedankte sich recht herzlich bei Richard Reger für die Wanderführung und für die Aufnahme in seinem idyllisch an der Pfreimd liegenden Garten. Da die Begeisterung aller so groß war, kam man überein, einen weiteren Familienausflug noch in diesem Jahr zu planen.
Peter Franz
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Moosbach, den 04.09.2016
19. Etappe auf dem Goldsteig von Mitterfiriansreuth nach Haidmühle

Am vergangenen Sonntag nahmen sich die Wanderfreunde des OWV Moosbach eine weitere Etappe des Goldsteigs vor. Der Bus brachte die kleine Gruppe um 6.00 Uhr nach Phillippsreuth, wo die Wanderung in einer Höhe von 974 Metern ihren Anfang nahm. Ständig leicht bergauf erreichte man die frühere Ortschaft Leopoldsreuth, von der heute nur mehr Kirche und altes Schulhaus vorhanden sind. Das an der Kirche bevorstehende Fest wurde gleich zum Anlass genommen eine Trink- und Essenspause einzulegen. Schließlich erreichte die Gruppe den 1166 Meter hoch gelegenen Berg Haidel. Vom an die 40 Meter hohen Aussichtsturm ergab sich eine herrliche Aussicht rundum auf fast alle Berge des Bayerischen Waldes. Am Kohlstattbrunnen, an dem eine alte Kapelle aus Holz sowie eine neue aus Stein zu sehen waren, wurde Mittagsrast gemacht. Vorbei ging es dann an den Mauerresten der Schwedenschanze bis zum Osterbachtal. Am Holzdriftweg entlang führte der Weg auf einem sehr romantischen Teilstück ständig bergauf. Hier wurden früher an dem zu einer Rinne ausgebauten Wasserlauf die Baumstämme zu Tal gebracht. Nach dem Tal der kalten Moldau, die hier ihren Ursprung hat, erreichte die Wandergruppe den Ort Haidmühle, der auf 832 Metern hoch liegt und einen Grenzübergang in die Tschechische Republik, allerdings nur für Fußgänger, aufweist. Eine zünftige Einkehr war der Lohn für die immerhin 23 Kilometer lange Wegstrecke, die keine besonders steilen Anstiege aufwies. Der 1. Vorsitzende Peter Franz bedankte sich zum Schluss bei den Organisatoren Dr. Norbert Tretter und Karl Bock. Dann wurde die Heimreise angetreten, wobei der nun einsetzende Regen den Wanderern nichts mehr ausmachen konnte.
Peter Franz
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Moosbach, den 22.Mai 2016
18. Etappe auf dem Goldsteig vom Lusen nach Mitterfirmiansreuth

Der Start unserer Goldsteig-Wanderung bei Kilometer 336 war diesmal der Luisen-Parkplatz oberhalb Waldhäuser. Gleich in der Nähe des Parkplatzes beim Forsthaus Waldhausreibe steht die "Glasarche" eine von tschechischen Holzkünstlern geschnitzte übergroße Hand, die eine von deutschen Glasmachern geschaffene Kristall-Schale hält. Von hier führt der sogenannte Lusen-Sommerweg oder die "Himmelsleiter" auf steilem Pfad zum 1373 m hohen Lusen. Auf dem Gipfel findet man einem ganz besonderes Geotop, ein "Blockmeer", das den Gipfel mit Granit-Felsblöcken vollkommen bedeckt. Von hier aus konnten wir ein sehr seltenes Ereignis bestaunen: die Luft war an diesem frühen Morgen noch so klar, dass wir die über 150km entfernten noch schneebedeckten Alpen vom Dachstein über den Wilden Kaiser, bis zum Karwendel-Gebirge sehen konnten.

Der Abstieg erfolgte dann ein Stück auf dem Lusenwinterweg, vorbei am Lusenschutzhaus zur Forstdiensthütte "Tummelplatz" mit einem Abstecher zum "Groß-Almeyerschloß" auf dem Großen Hohlstein mit einem herrlichen Rundblick über den Bayerischen Nationalpark auf deutscher Seite und dem Sumava genannten Schutzgebiet in Tschechien.

Wir durchwanderten jetzt eine Landschaft, in der noch die vor vielen Jahren vom Borkenkäfer befallenen Baumriesen kahl in den Himmel ragen, aber in der auch schon wieder viele junge Sträucher und Bäume mit ihrem frischem Grün unsere Augen erfreute.

Weiter ging es durchs wildromantische Steinbachtal zur Steinbachklause und über das Reschwasser nach Mauth. Nach kurzer Rast führte uns der Goldsteig hinunter zur Annathalmühle und über den stetig ansteigenden "Kirchsteig" (benannt nach der seit einigen Wintern gebauten Eiskirche) zu unserem Ziel, bei Kilometer 354, dem Gasthof Almberghütte bei Mitterfirmiansreuth.
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Reiseberich Jahresfahrt [811 KB]
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Moosbach, den 12.06.2016
OWV Moosbach auf dem Havran

Der Aussichtsturm auf dem Havran in der tschechischen Republik stand am vergangenen Sonntag auf dem Programm des OWV Moosbach. Ausgangspunkt der Tour war der Wanderparkplatz an der Mühle in Gehenhammer. Von da ging es steil bergauf bis zur Burgruine Schellenberg. Die Gruppe erklomm den felsigen Anstieg bis zum Gipfel und genoss von dort oben eine herrliche Aussicht. Weiter ging die Wanderung am Brotfelsen vorbei zur Landesgrenze. Nachdem man eine Zeitlang am Grenzsteig entlangmarschiert war, begann der Aufstieg zum Havran, auf Deutsch Rabenstein. Dort erhob sich der ca. 25 Meter hohe Aussichtsturm. Die Wanderfreunde stiegen die 100 Stufen bis zur Plattform nach oben, wo sich bei noch klarem Wetter eine fantastische Rundumsicht bot. Der steile Anstieg hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Der ehemalige Horchposten der CSSR wurde nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft von ehemaligen Soldaten und Zöllnern aus Tschechien und Deutschland mit finanzieller Unterstützung der EU zu einem Aussichtsturm umgewandelt.
Am Fuß des Turms wurde es Zeit zu für ein gemütliches Picknick, bevor man sich weiter auf den Weg machte. Dieser führte auf der Trasse, an der früher der elektrische Grenzzaun verlief, entlang eine weite Strecke bergab. Ein kurzer Regenschauer konnte den Wandergenuss der Gruppe nicht trüben. Nach ca. 2 Stunden vom Havran aus wurde wieder der Wanderparkplatz erreicht.Eine Einkehr in der alten Mühle, die im Besitz des OWV-Zweigvereins Georgenberg ist, beendete die Tageswanderung des OWV Moosbach.
Peter Franz
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Moosbach, den 30.05.2016

Grundlagen der klassischen Homöopathie
So hieß das Referat von Heilpraktikerin Brigitte Kuhn, das sie am 30. Mai im Vereinslokal Bock vor 23 interessierten Zuhörern, 22 Damen und ein Herr, hielt.
Zuerst schilderte sie ihren eigenen Werdegang und wie sie selbst zur Homöopathie gekommen war. Samuel Hahnemann, der Begründer der klassischen Homöopathie, der im 18. und 19. Jahrhundert lebte, ist bis zum heutigen Tag die Person, auf auf deren Erkenntnisse sich die Referentin voll und ganz stützt.
Was versteht eigentlich der Homöopath unter Krankheit? Sie ist eine Schwächung der Lebenskraft, ein Abfallen der Lebensenergie. Während die Schulmedizin laut Frau Kuhn die Symptome behandelt, kümmert sich die Homöopathie um den ganzen Menschen und versucht die Lebenskraft wieder zu steigern. Das Prinzip dabei heißt Behandlung mit Gleichem. Die zugrunde liegende Störung muss beseitigt werden, denn wenn sie nur unterdrückt wird, kommt sie u. U. in einer schwereren Ebene wieder zum Vorschein.
Frau Kuhn führte aus, dass die homöopathische Behandlung mit einer ausführlichen Anamnese, die bis zur Geburt des Patienten zurückgeht, beginnen muss. So können Schwachstellen aus der Familiengeschichte, auch der genetische Code, ermittelt und darauf reagiert werden.
Wie erfolgt nun die homöopathische Behandlung? Die Mittel, die sogenannten Globuli, werden durch Verreibung und Verschüttelung hergestellt, sodass zwar der Wirkstoff immer weniger vorhanden ist, aber das Wesen des Stoffs weitertransportiert und potenziert wird.
Eine ausführliche Diskussion schloss sich an, wobei die Referentin kompetent und mit einen umfangreichen Wissen ausgestattet alle anstehenden Fragen beantworten konnte.
Ob in der Folge ein homöopathischer Erste-Hilfe-Kurs zustande kommt war aus Termingründen noch unklar. Der OWV-Vorsitzende Peter Franz bedankte sich bei Brigitte Kuhn mit einem Brotzeitkorb und schloss den Vortragsabend.
Peter Franz
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Moosbach, den 24.07.2016
Radtour auf dem König-Ludwig-Radweg (Neumarkt-Berching-Freystadt)
Diese Radtour hielt was sie versprochen hatte. Den OWV-Radlern aus Moosbach schlossen sich noch Radlerfreunde aus Eslarn und Vohenstrauß an, so dass
21 Radler die ca. 60 km lange Tour in Angriff nahmen. Die erste Etappe führte entlang am “Alten Kanal” mit schönen ursprünglichen Landschaften, welche so richtig zum “Entschleunigen” einladen.
Nach einer Mittagspause im malerischen Ortskern von Berching und Kurzbesuch eines gerade stattfindenden Mittelaltermarktes ging es weiter am “Neuen Kanal” in Richtung Freystadt. Ein paar Regentropfen
konnten der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Eine laue wohltuende Brise begleitete die Radler auf dem Radweg direkt entlang des Kanals. Dunkle Wolken am Horizont ließen nichts Gutes erahnen, aber
wir hatten Glück und blieben vom Regen verschont. In Freystadt gönnten sich die Radler eine Kaffeepause und anschließend gab es eine exklusive Kirchenführung in der Wallfahrtskirche Maria Hilf durch Adam Hoch.
So packten wir, leiblich und geistig gestärkt, die letzte Teilstrecke zurück zum Autoparkplatz an. Ein wenig ermüdet, aber froh dabei gewesen zu sein bei dieser herrlichen Radtour, machten sich die Radler auf den Heimweg.
Besonderer Dank gilt unserem bewährten Team, Adam Hoch und Norbert Tretter, für Vorbereitung und Begleitung dieser Radtour.
Josef Enslein
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Moosbach, den 26.06.2016
OWV Radler in Pullenried

Am Sonntag, den 26. Juni machte sich eine kleine Gruppe von 10 Radlern auf den Weg nach Pullenried. Start war um 13.00 Uhr am Hallenbad. Dann ging es durch den Kurpark hindurch in Richtung Heiligenhof. Vor dem Wald wurde nach rechts abgebogen nach Saubersrieth. Nun ging es die lange Steigung hinauf nach Ragenwies, was aber den Radlern keine Mühe bereitete, waren doch alle mit Pedelecs unterwegs. Nach Ragenwies tauchte man dann ein in das Waldgebiet des Brombergs. Wieder ging es einige Kilometer bergauf, vorbei an der Eisenbrunnenquelle. Danach ging es auf einer geteerten Straße weiter nach Pirk und dann nach Pullenried. Dort wartete eine Einkehr in Hubsi's Biergarten auf die Teilnehmer. Nach der Stärkung fuhr man auf einem anderen Weg zurück. Auf der Hauptstraße kam die Gruppe an Gaisheim vorbei nach Tröbes, wo man nach Waltenrieth abbog. Ein kurzes, steiles Stück ging bergauf, dann erreichte man auf Wald- bzw. Flurgereinigungswegen Niederland. Danach bog man ab ins Tröbesbachtal und kam nach kurzer Zeit wieder nach Moosbach. Zum Glück wurde die Gruppe nicht von einem Rgenschauer heimgesucht, der kurz vorher über Moosbach niedergegangen war.
Peter Franz
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Bericht Download [169 KB]
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Moosbach, den 2.März 2016
Erlebnisführung auf dem Moosbacher Geschichtspfad
Nach der Premiere im vergangenen Jahr folgte heuer am Ostermontag die Fortsetzung einer ganz besonderen Wanderung. OWV und die Laienspielgruppe Gensbloud & Gschling luden zu einer Erlebnisführung auf dem Moosbacher Geschichtspfad ein und über 70 Personen kamen. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des OWV, Peter Franz setzte sich die Wandergruppe in Bewegung. Erste Station war die Ortsmitte von Ödpielmannsberg. Die Wanderer wurden in das Jahr 1743 zurückversetzt, die Zeit des Österreichischen Erbfolgekrieges. Vier Einwohner beklagten sich über die Schrecken, die vorbeiziehende Regimenter bei der Bevölkerung verursachten, indem sie alles mitnahmen, was sie brauchen konnten.
Zweite Station war die Burgschleif im Tröbesbachtal, wo bis Anfang des 20. Jahrhunderts Glas geschliffen und poliert wurde, das dann auf Pferdefuhrwerken bis zur Bahn nach Fürth gebracht wurde. Aufgebrachte Arbeiter beschwerten sich mit ihren Frauen bitter über die katastrophalen Arbeitsverhältnisse und den geringen Lohn. Schleifbesitzer Karl Meyer forderte eine längere Arbeitszeit bei gleichem Lohn und sah auch nicht ein, sein Schleifgebäude zu isolieren und bei Krankheit eines Arbeiters einen Mindestlohn zu bezahlen. Nach einem heftigen Streit lenkte das Ehepaar Meyer ein und die Arbeiter gingen wieder an ihre Arbeit zurück.
Auf der Wache oberhalb von Saubersrieth ging es um das Jahr 1621 im Dreißigjährigen Krieg. 2 Wächter, Schultheiß und Göschl, hielten Ausschau nach Feinden. Da entdeckten sie im Osten Richtung Böhmen riesige Rauchsäulen, die auf die Brandschatzung von Soldaten hinwiesen. Ankommende Flüchtlinge bestätigten das und sprachen von den Mansfeldischen Truppen, die 10000 Mann stark heranrückten. Die Wächter gaben Alarm, sodass die Einwohner von Saubersrieth, Moosbach und Burgtreswitz vor den herannahenden Truppen gewarnt wurden und hofften, dass die Soldaten vielleicht doch an ihnen vorbeiziehen und damit keinen Schaden anrichten würden.
Die letzte Station wurde kurzerhand vom Kirchplatz ins Innere der Kirche verlegt, da das Wetter immer ungemütlicher wurde. Die Wanderer wurden zum 29. August 1859 zurückversetzt, dem Tag vor der Einweihung der wiedererrichteten Pfarrkirche, die 1848 beim Großbrand in Moosbach bis auf die Grundmauern zerstört worden war. Bürgermeister Schießl und Pfarrer Wittmann verwiesen auf die lange Geschichte der Pfarrkirche, die bereits im Jahr 1251 als Pfarrkirche bestanden hatte. Im Mittelalter wurde der Bau immer maroder, sodass ein Neubau an der selben Stelle unumgänglich war. Im Jahr 1738 stand schließlich das neue Gotteshaus, das 110 Jahre später diesem schrecklichen Brand zum Opfer fallen sollte. Am Schluss traf auch noch Bischof Ignatius von Senestrey ein und machte sich über die Vorbereitungen kundig.
Mit einem großartigen Schlussapplaus wurden die Schauspieler von Gensbloud & Gschling von den Gästen verabschiedet. Die Leiterin der Schauspielgruppe, Christina Fischer, bedankte sich ganz am Ende beim Autor der vier Szenen, Peter Franz. Beschlossen wurde der informative, unterhaltsame Gang in der freien Natur mit einer Einkehr beim Roten Ochsen.
Peter Franz
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ARGE-OWV Wanderung mit Burgführung

Zu einer Kurzwanderung mit anschließender Burgführung hatte der OWV Moosbach die in der ARGE-OWV verbundenen
Nachbarzweigvereine am 10.7.16 eingeladen.
Trotz vieler Feste in den Nachbarorten und hochsommerlicher Temperaturen trafen sich Wanderer vom OWV Eslarn, Georgenberg, Leuchtenberg und Moosbach.
Wanderführerin Margot Landgraf hatte wegen der Hitze eine kurze Strecke über die Kemnitzerschleife und Leinschlag nach Burgtreswitz ausgesucht. In der Nähe des Leinschlags
überraschten Christa und Peter Franz die Wanderer mit Erfrischungsgetränken und einem Schnapserl, so dass man gestärkt die letzte Teilstrecke angehen konnte.
In Burgtreswitz erwartete die Teilnehmer eine exklusive Burgführung. OWV-Vorsitzender und Burgführer Peter Franz führte durch die Burganlage, erklärte viele historische Begebenheiten
und erläuterte die umfangreichen, vor allem vom Bautrupp des Fördervereins durchgeführten Renovierungsarbeiten. Zum Abschluss kehrten die Wanderer beim Dorffest am Fuße der Burg ein
und ließen sich eine “Halbe” zum Ausklang schmecken.

Josef Enslein

Nur eine kleine Gruppe von Wanderern traf sich zur alljährlichen Gemeinschaftswanderung der OWV-Zweigvereine aus dem Osten des Landkreises. Die Konkurrenz durch die Vielzahl von Festen rundum war einfach zu groß. Peter Franz, der 1. Vorsitzende des OWV Moosbach, begrüßte die Gäste und gab sie dann in die Obhut von Wanderführerin Margot Landgraf.
Vorbei an Wiesen und Feldern führte der Weg dann ins Tröbesbachtal hinunter. An der ehemaligen Hungerleite, einem alten, nicht mehr bewohnten Schleifgebäude, gab es eine Stärkung in flüssiger Form. Dann ging es weiter nach Burgtreswitz, wo man nach einem kleinen Ortsrundgang die Burg erreichte. Dort wartete Peter Franz, einer der 3 Burgführer, und geleitete die Gruppe durch die größtenteils restaurierte Burg. An den Stationen Torbau, Innenhof, Burgkeller, Museums- und Standesamtsräume, Materezimmer, Jagdmuseum, Naturparkraum und neuer Saal erläuterte Franz die Geschichte der Anlage und schilderte die gewaltigen Anstrengungen von Gemeinde und Förderverein, insbesondere dessen Rentnerbautrupp, die Restaurierung Raum für Raum voranzubringen und zu einem vorläufigen Abschluss zu führen. Mehrere Millionen Euro, zu einem großen Teil als Zuschuss des Denkmalschutzes, und Tausende von unentgeltlichen Arbeitsstunden mussten aufgebracht werden um die Burg im heutigen Zustand präsentieren zu können. Der Förderverein Schloss Bugtreswitz sorgt mit vielen Aktionen dafür, dass „Leben“ in die Burg einkehrt. Nach einer hochinteressanten, ca. eineinhalbstündigen Führung klang die Gemeinschaftsveranstaltung auf dem Dorffest aus.

Peter Franz
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