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Winterwanderung des OWV

Es ist schon Tradition, dass der OWV Moosbach die Wandersaison mit der Dreikönigswanderung eröffnet. So haben sich heuer 13 Wanderer nach dem Gottesdienst an Dreikönig am Hallenbad eingefunden.
Dann ging es bei strahlendem Wetter los. Durch das Tröbesbachtal gelangte man auf dem Wanderweg 2 nach Niederland. Zwei Kilometer weiter wurde der Tröbesbach überquert und der Wanderweg setzte sich bis nach Waltenrieth fort. Nun ging es bergauf nach Tröbes, wo man zünftig beim Wirt einkehrte.
Frisch gestärkt ging die Wanderung weiter in Richtung Ragenwies. Kurz vor dem Anwesen Neuber bog man links ab auf den Wanderweg 13, den man bis Moosbach nicht mehr verlassen sollte. Eine wunderbare Landschaft mit herrlichen Ausblicken bot sich der Wandergruppe an. Beim Heilinghof ging es nach links die Straße zu den Kaiserweihern hinab.
Schließlich wurde der Kurpark an Wildgehege und Schlittenbahn vorbei durchquert. Die Wanderer waren überrascht vom Hochbetrieb auf dem Berg hinunter zum Gruber Bach. Mit einer Einkehr im Café Eger endete der gelungene Dreikönigsmarsch.
Peter Franz

15. Goldsteigwanderung des OWV-Zweivereins Moosbach:

Schon um 06:00 in aller Frühe reiste die Wandergruppe des OWV-Moosbach in den Bayerischen Wald zu seiner 15. Etappe, die über 20 km von der "Lindenschachten" bis zum Rachel führte. "Schachten" sind, auf einer Höhe zwischen 900 und 1100m gelegene, gerodete Weideflächen entlang der Grenze zu Tschechien, fernab jeglicher Besiedlung. Sie wurden noch bis in die 60iger Jahre des vorigen Jahrhunderts zum Weiden von Jungvieh während der Sommermonate genutzt.
Heute führt nur noch ein schmaler Pfad, an vielen Blumen und einzelnen, uralten von Wind und Wetter zerzausten Laubbäumen vorbei, durch diese einsame, unberührte Landschaft. Auf unserer Wanderung durchquerten wir insgesamt sieben (Vorder-, Kohl-, Hoch-, Verlorene-Schachten...) dieser einmalig schönen Lichtungen. Eine davon, die "Almschachten", war eine Besondere. Wie schon der Name sagt, wurde dort sogar Almwirtschaft mit Milchgewinnung betrieben und Butter und Käse hergestellt.
Einmal auf unserem Weg mussten wir auch ein ausgedehntes Hochmoor, das "Latschenfilz" durchqueren. Nur auf schmalen Stegen, an vielen Tümpeln, kleinen Seen und kopfhohen Kiefern vorbei, konnten wir diesen sehr "feuchten" Wegabschnitt mit seiner seltenen Vegetation durchqueren.
Der letzte Teil unserer Wanderung war dann etwas weniger beschaulich, mussten wir doch noch durch die steil ansteigende Nordflanke auf den 1453 m hoch gelegenen Rachel .
Anschließend konnten wir uns dann im unmittelbar unter dem Rachegipfel gelegenen Waldschmidthaus von einer langen, durch eine ganz besondere Landschaft und Natur führende Wanderung erholen.

Norbert Tretter

16. Goldsteigwanderung des OWV-Zweivereins Moosbach:

Diesmal stand der Klassiker Vom "Rachel zum Lusen" auf dem Programm, (15km lang 700 Höhenmeter).

Zunächst musste noch ein 3 km langer einstündiger Anstieg zum 1360m hoch gelegenen Waldschmidt-Haus bewältigt, werden bis der "Goldsteig", von den Hochschachten her kommend erreicht wurde. Von da führte dann der Weg auf unzähligen Naturtreppen zum Gipfelkreuz des Rachels, mit 1452 m der zweithöchste Berg des Bayerischen Waldes. Gleich zu Beginn des Abstiegs vom Gipfel des "Großen Rachels" auf der Südostseite wartete ein wundeschöner Ausblick zur Rachelkapelle und auf dem tief unterhalb der steil abfallenden Seewand gelegene Rachelsee.

Nach dem Abstieg vom Rachel tauchten dann die Wanderer in eine fast urwaldähnliche Waldlandschaft ein. Nur auf schmalen, gebirgsaumartigen Pfaden schlängelte sich der "Goldsteig" stundenlang durch einen schier endlosen, undurchdringlichen Bergmischwald. Überall bedecken mächtige abgestorbene Baumriesen den Waldboden, aus dem schon wieder neues Leben entsteht: im ganzen Wald wachsen viele junge Bäume mit einer großen Artenvielfalt nach, und es entsteht hier ein "neuer Wald", ganz anders als man ihn sonst gewohnt ist.

Nach einem bereits langen Fußmarsch wurde inmitten dieses Urwaldes der Aussichtspunkt "Felsenkanzel" erreicht und in einer gut gepflegten Schutzhütte endlich eine wohlverdiente Pause eingelegt.

Danach ging es - wie gewohnt - nur auf schmalem Pfad weiter, immer gesäumt von diesen so beeindruckenden neuen Vegetation. Nach der Überquerung von zahllosen Wasserläufen, die sich über viele Steine und Totholz durch den Waldboden ihren Weg suchte, wurde ein in den deutschen Mittelgebirgen gar nicht so selten vorkommendes Geotop erreicht: ein Blockmeer, genannt "Teufelsloch". Dies ist aber schon ein besonderes Exemplar. Über einem steilen Berghang verteilt liegen unzählige, dicht aufeinanderliegende mächtige Granitblöcke wie von einer Riesenhand verstreut, durch die sich auch noch das Wasser eines mächtigen Bachlaufes zwängt.

Vor dem Anstieg über die "Himmelsleiter" Richtung Lusen wurde die Goldsteigwanderung nach einem langen Wandertag an der sogenannten "Waldreibe" für heute unterbrochen. Von da geht es das nächste Mal weiter, mit der Vorfreude auf neue Eindrücke in dieser so einmaligen Landschaft.

N.T.

Gemeinschaftswanderung der Zweigvereine

Wanderung von der Kainzmühlsperre nach Kössing

Die Gemeinschaftswanderung am 28.6.15 war eine tolle Veranstaltung, welche uns die Schönheit unserer Heimat wieder mal vor Augen geführt hat.
Besonders erfreulich, dass fast alle OWV-Zweigvereine unserer Arbeitsgemeinschaft OWV daran mit “Jung und Alt” teilgenommen haben. Da kam wieder echtes “Gemeinschafts-Feeling” auf.
Großer Dank an den OWV Leuchtenberg für die Organisation der Wanderung und besonders an dessen 1. Vors. Michael Schwabl für seine sachkundige und interessante Führung durch das Pfreimdtal.
Und die “Kössinger” werden sich bestimmt auch gefreut haben, als über 50 Wanderer auf einen Schlag in Kössing zu ihrem Fest kamen.

Josef Enslein