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2010

von Falkenstein ins Regental

Radtour von Falkenstein nach Marienthal 2010:
Der OWV-Moosbach unternahm - wieder unter der hervorragenden Organisation und Führung von Adam Hoch - am Sonntag den 27. Juni,
bei herrlichem "Kaiserwetter", eine Radtour auf dem Falkensteiner "Bockerl-Radweg" ins Regental.
Start war in unmittelbarer Nähe der Burg Falkstein, auf der schon seit 1929 jährlich die weit bekannten Burgfestspiele stattfinden.
Auf dem sehr gut ausgebauten Radweg und durch die herrliche Landschaft des vorderen Bayerischen Waldes ging es an vielen ehemaligen
Bahn-Haltepunkten und Bahnhöfen vorbei Richtung Regensburg.
Die erste Pause gab es dann an dem bis in kleine Details liebevoll restaurierten Bahnhof in Hauzendorf.
Hier wird von den neuen Besitzern in einem kleinen Backofen noch selbst Brot für eine gute Brotzeit gebacken.
Weiter führte der Weg durch das romantische Tal des Wenzenbaches, durch die gleichnamige Ortschaft, bis kurz vor die Tore Regensburg bei Wutzelhofen,
und von da aus wechselten wir bei Zeitlarn ins Regental.
Nach einem sehr guten Mittagessen in Regendorf in der "Alten Schmiede" und einer längeren Pause ging es dann weiter auf dem Regentalradweg,
am Schlossbergturm in Regenstauf vorbei, immer nach Norden, bis wir schließlich unser Ziel Marienthal erreichten.
Dort ließen wir in einem wunderschönen Biergarten direkt am Fluss den Tag ausklingen. Norbert Tretter

nach Kroatien

Vereinsfahrt nach Kroatien: 28. April bis 02. Mai 2010

Am Mittwoch den, 28.April um 05:00 früh startete unsere Reisegruppe mit einem Omnibus der Fa. Wolf aus Moosbach und dem Fahrer 'Christian' nach Kroatien.
Die Reiseroute führte über Cham-Burghausen-Salzburg-Villach weiter durch Slowenien zu unserem Aufenthaltstort Moscenicka Draga in der Nähe von Opatija im Hotel 'Marina', das nur drei Gehminuten vom Strand entfernt lag.
Nach der Zimmereinweisung und einer Ruhepause und Erfrischung im großdimensionierten Schwimmbecken gab es das erste köstliche Abendessen.

Am ersten Tag in Kroatien besuchten wir Rijeka mit einer sehr informierten und kompetenten Reiseleiterin, die uns die kommenden 3 Tage begleiten sollte. Es folgte zunächst eine Stadtführung, die uns auch zum Hafen führte.
Bemerkenswert ist, dass in Rijeka der Flughafen auf die Insel Krk verlegt wurde um Platz für den Wohnungsbau zu schaffen. Hier wurden dann viele bis zu 25 Stockwerke hohe Häuser gebaut.
Anschließend war Zeit den Wochenmarkt in Rijeka zu besuchen. Am Nachmittag unternahmen wir einen Spaziergang im Seebad Opatija am Strand der Adria entlang und durch einen Blumenmarkt, der gerade im Ort statt fand. Wegen seiner besonderen Architektur wird Opatija auch als "Nizza der Adria" bezeichnet.

Am zweiten Tag führte uns ein ganztägiger Ausflug nach Pula auf der Halbinsel Istrien. Dieser Ort ist das wirtschaftliche und touristische Zentrum dieser Region. Aus der römischen Besatzungszeit sind noch viele Relikte erhalten geblieben. Das bekannteste ist wohl das Amphitheater. Eine gemütliche Einkehr zur Mittagspause bei einer Weinprobe mit Käse und Schinken sorgte für leibliche Stärkung und fröhliche Stimmung.
Danach fuhren wir durch den längsten Tunnel Kroatiens (ca. 5km), vorbei an Wäldern, in denen kostbaren Trüffelpilze zu finden sind, zur hochgelegen "Akropolis von Istrien" im Ort Motovun.
Zu diesem sehenswerten antikem Ort brachte uns ein Shuttle-Bus, wobei das letzte Stück des Weges, steil bergauf, zu Fuß zurückgelegt werden musste.
Der Lohn aber für diese kleine Anstrengung war dann eine herrliche Rundumsicht ins weite Land.

Am dritten Tag starteten wir dann einen Ausflug zur weithin bekannten Insel Krk. Zunächst fuhren wir entlang der Kvarner Bucht über eine 1430m lange imposante Brücke, die das Festland mit der Insel verbindet. Die Insel Krk wird auch, was dem Namen alle Ehre macht, als "Steinerne Insel" bezeichnet. Sie ist ca. 400 m⊃2; groß und auf ihr leben 18.000 Einwohner. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist hier, neben dem Tourismus, die ganzjährig betriebene Schafzucht zur Herstellung von Milch, Käse und Fleisch.
In der herrlichen Altstadt dieser Insel findet man noch Reste römischer Baukunst und später errichtete großzügige Patrizierhäuser.
Erwähnenswert ist noch, dass sich auf dieser Insel auch ein Bischofssitz befindet.
Außergewöhnlich ist hier die vielfältige Flora - über 1200 verschieden Pflanzenarten sind hier heimisch.
Reich an nachhaltigen Eindrücken erreichten wir diesmal spät unser Hotel, wo wir, wie jeden Tag unseres Aufenthaltes, mit einer reichhaltigen und großen Auswahl an kulinarischen Genüssen verwöhnt wurden.
Jeweils nach dem Abendessen wurden wir mit Musik unterhalten, manche wagten dazu auch ein Tänzchen und 'unser Horst' langte dazu
selbstverständlich auch kräftig mit in die (Klavier)tasten.

Insgesamt ein gelungener Ausflug - wie schon viele Male zuvor - hervorragend organisiert von unserer Reiseleiterin Helga Wondrak. Das Wetter spielte auch noch mit: jeden Tag wolkenlos blauer Himmel und angenehme 25°C Lufttemperatur.

So traten wir frohgelaunt mit der Erinnerung an ein schönes Erlebnis am 2. Mai die Heimreise an.

Josef Glaser

Goldsteig 7.Etappe

Goldsteigwanderung des OWV-Moosbach 2010 ( 7. Etappe)

Die Wandergruppe des OWV-Zweigvereins, begleitet von unseren treuen Wanderfreunden aus Tännesberg, marschierte am 25.April, bei herrlichem Frühlingswetter, von Obermurach nach Rötz. Diese etwa 24 km lange Etappe des insgesamt über 450 km langen Goldsteiges war bereits die 7. Etappe, die unsere Wandergruppe in Angriff nahm.

Zunächst ging es von Obermurach auf dem vorbildlich markierten Weg, über den 585m hohen Eichelstein, den 655m hohen Kätzelsberg und Sattelstein, immer mit einem herrlichen Blick über den Oberpfälzer Wald, ins idyllische Tal der Ascha. Nach einer kurzen Rast an der Flussüberquerung ging es weiter zum kleinen Ort Kulz.

Von da aus führte der WEg über den 543m hohen Kirschenbügerl steil bergab in das, durch seine typische Flora bekannte Packendorfer Moos. Die Überquerung dieses Hochmoores auf sicherem Weg vermittelte eine eigenartige Stimmung.

Kurz danach erreichten wir am Fuße des Bündelsteines die berühmte Gabelung des Goldsteiges in die Süd- und Nordvariante. So fit wie wir und fühlen, wählten wir die deutliche mühsamere, über fast alle höheren Gipfel des bayerischen Waldes führende, nördliche Route des Goldsteiges Richtung Tannstein.

Kurz nach dem Ort ging es dann, vorbei am Oberen Eibenstein, steil bergauf zum 460m hohen Schwarzwihrberg. Auf einem schmalen Pfad über zackige Felsformationen, mit einer herrlichen Rundumsicht in die umliegenden Täler gelangten wir schließlich zum Gipfel des Schloßberges und seiner weithin bekannten Ruine, der Schwarzenburg. Nach einem Rundgang durch die liebevoll restaurierte Burganlage, auf der im Sommer Theateraufführungen stattfinden, stiegen wir in das tief unten gelegene Tal der Schwarzach nach Rötz ab.

Nach der Überquerung der in einem wildromantischen Tal dahinfließenden Schwarzach, folgte noch ein Wegstück am linken Ufer entlang zur bekannten "Wutzschleife". Von da waren es dann nur noch ein paar Schritte zum Eixendorfer Stausee, an dessen Ufer ein Handwerksmuseum eingerichtet wurde. Unmittelbar daneben war dann unser Ziel erreicht: ein gemütliches Gasthaus, in dem wir dann diesen abwechslungsreichen Tag ausklingen ließen.

Bis hierher haben wir bereits 145km des Goldsteiges geschafft. Das nächste Mal machen wir uns von hier aus auf zur über 20km langen 8. Ettappe nach Waldmünchen.


Norbert Tretter

Goldsteig 9.Etappe

Goldsteigwanderung des OWV-Moosbach 2010 ( 8. Etappe)

Diesmal wagten wir uns auf die bisher längste, 30 km lange Tagesetappe des Goldsteiges, wiederum begleitet von unseren treuen Wanderfreunden aus Tännesberg. Am 17. Oktober marschierten wir, bei leider nicht so einladendem Wanderwetter, aber guten Mutes, von Rötz nach Waldmünchen.

Gleich nach dem Start an der bekannten Wutzschleife verließen wir das Tal der Schwarzach und wanderten in einem großen Bogen um den Ort Rötz. Anschließend ging es über weite Wiesen und Felder, an Waldrändern mit herrlich buntgefärbten Laubäumen vorbei nach Osten, bis wir - weit hinter Rötz - wieder das Ufer der Schwarzach erreichten. Von hier aus wäre bei guter Sicht der Berg Cerchov (1042m) mit seinem markanten Turm zu sehen, zu dessen Füssen Waldmünchen liegt, unserem heutigen Ziel. Geruhsam ging es weiter durch das schöne Schwarzachtal, mal direkt am Fluss, meist aber am Waldrand entlang mit Blick auf beschauliche kleine Dörfer.

Kurz vor Waldmünchen führte uns der wie immer gut markierte Weg dann steil bergan über den 637m hohen Blauberg zu unserem Ziel, das wir dann nach ca. 7 Stunden etwas müde, aber doch mit uns zufrieden erreichten.

Jetzt haben wir schon 175km des Goldsteiges hinter uns. Das nächste Mal machen wir uns von hier aus auf zur 17 km langen 9. Etappe nach Furth im Wald.

Dazu möchten wir jetzt schon all unsere Wanderfreunde wieder herzlich einladen!

Norbert Tretter

Wanderung in den Tegenseer Bergen

OWV auf Bergtour am Tegernsee

Am vergangenen Wochenende machten sich 15 Mitglieder des OWV-Zweigvereins Moosbach auf zu einer Bergtour ins Alpenvorgebirge am Tegernsee.

Am Samstag Morgen ging es mit zwei Selbstfahrerbussen los. Einer der Busse wurde dankenswerter Weise von der Svgg Moosbach zur Verfügung gestellt. Nachdem in Pang bei Rosenheim der Bergführer „Sepp“ aufgenommen wurde, ging es weiter bis zum Talende hinter Fischbachau. Dort begann bei strahlendem Sonnenschein der steile und schweißtreibende Anstieg zur Gindelalm, wo im Anschluss die Zimmer belegt wurden. Dann teilte sich die Gruppe. Die einen stiegen noch etliche Höhenmeter bergauf bis zu einer hoch gelegenen Alm. Die anderen begaben sich auf den Höhenweg nach Neureuth.

Nach der Rückkehr zur Gindelalm war das Abendessen angesagt. Bei einem gemütlichen Hüttenabend, musikalisch gestaltet von „Mois“, ging der Tag zu Ende. Ein kurzes nächtliches Gewitter störte die Wenigsten bei ihrer Nachtruhe.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen begann der Abstieg zum Parkplatz. Nach kurzer Fahrtstrecke gelangten die Wanderer nach Fischbachau. Von dort begann wieder ein anspruchsvoller Aufstieg in Richtung Breitenstein. Auf der Kesselalm wurde ein Zwischenstopp eingelegt. Da der Breitenstein noch weit entfernt im dichten Nebel lag, musste umgekehrt werden. Nach einer gemütlichen Mittagspause auf der Schwaigeralm gelangte man wieder an den Ausgangspunkt der Tour. Dort blieb noch Zeit, die berühmte Wallfahrtskirche Birkenstein zu besichtigen.

Dann wurde es Zeit, die Heimfahrt anzutreten um den Beginn des Länderspiels Deutschland – Australien nicht zu versäumen. Ein interessantes Wochenende in den Bergen nahm so ein Ende, nicht bevor 1. Vorsitzender Peter Franz sich bei Wanderführer „Sepp“ bedankte und schon die Zusage für eine Bergwanderung im kommenden Jahr erhielt.


Peter Franz

im Karwendelgebirge

OWV Moosbach auf Bergtour im Karwendel

Am Donnerstag der vergangenen Woche machten sich 13 Bergwanderfreunde des OWV Moosbach auf zu einer zweitägigen Bergtour im Karwendel.
Um 7.00 Uhr am Morgen begann der Ausflug. Der Bus brachte die Teilnehmer über München und Bad Tölz am Sylvensteinspeicher vorbei nach Hinterriß.
Dort begann der Aufstieg in Richtung Karwendelhaus. Nach etwa zwei Stunden steilen Anstiegs erreichte die Gruppe den kleinen Ahornboden, ein Hochplateau mit lockerem Ahornbestand. Die bunten Blätter leuchteten in der Herbstsonne. Die mitgebrachte Brotzeit mundete nach der schweren Anstrengung des Aufstiegs köstlich. Nach der Pause begann der letzte Teil des Anstiegs am ersten Tag. Über eine Stunde ging es wieder steil bergan, bis schließlich das Karwendelhaus in Sicht kam. Nach einem Weißbier auf der Terrasse wurde das Matratzenlager bezogen.
Der Abend begann mit einem kräftigen Abendessen und endete mit Musik und Gesang um 22.00 Uhr. Denn da war Hüttenruhe angesagt.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück weiter. Die Falkenhütte war das nächste Ziel. Wieder mussten sich die Bergwanderer mächtig plagen. Die Aussicht war bei dem fantastischen Wetter phänomenal, auch Gämsen konnten beim Grasen beobachtet werden. Nach fast drei Stunden wurde die Falkenhütte erreicht. Dort wartete eine wohlverdiente Stärkung auf die Wanderer.
Mit neuem Schwung wurde die letzte Etappe der Wanderung in Angriff genommen. Ein schmaler Steig führte am Fuß der Lalidererwände zu einem mit Gras bewachsenen Sattel. Von dort begann der Abstieg und nach weiteren drei Stunden wurde das Ziel, die Engalm, erreicht. Nach einer ausgiebigen Einkehr wurde dann der Heimweg angetreten. Der Vorsitzende Peter Franz bedankte sich besonders bei Wanderführer Karl Bock, der die Tour ausgesucht und organisiert hatte, und bei Max Reindl, dem souveränen Fahrer des Busses.
Mit dem Wetter hatten die OWVler gewaltiges Glück, denn bereits am nächsten Tag lag nach einem Wettersturz auf der gesamten Wanderstrecke eine dichte Schneedecke!

Peter Franz